»Was ist ein Vremeatron?« fragte L. M. mißtrauisch.

»Das hier. Ich werde es gleich vorführen. Ich habe einen einfachen Gegenstand in das Feld gebracht, das ich nun aktiviere. Sehen Sie genau zu.«

Hewett drückte auf einen Schalter, und Elektrizität sprühte von dem Transformator in der Ecke aus. Das Knistern wurde zu einem Kreischen, Röhren glühten auf, und es roch scharf nach Ozon.

Die Bierflasche schwankte einen Moment lang und wurde unscharf. Dann schwiegen die Apparate.

»Haben Sie die Verschiebung gesehen? Dramatisch, nicht wahr?« Der Professor glühte vor Selbstachtung und holte einen Papierstreifen mit unleserlichen Kritzeleien aus einem Aufzeichnungsgerät. »Da haben wir alles festgehalten. Die Flasche wurde sieben Mikrosekunden in die Vergangenheit getragen und kehrte dann in die Gegenwart zurück. Meine Gegner mögen sagen, was sie wollen, die Maschine ist ein Erfolg. Mein Vremeatron — von vreme, dem serbokroatischem Wort für Zeit, eine Widmung an meine Großmutter mütterlicherseits, die aus Mali Losinj stammte — ist eine gut funktionierende Zeitmaschine.«

L. M. seufzte und ging wieder auf die Treppe zu. »Ein Spinner«, sagte er.

»Hören Sie ihn bis zum Ende an, L. M., der Professor hat ein paar gute Ideen. Nur weil es alle Stiftungen abgelehnt haben, ihm Mittel zur Verfügung zu stellen, hat er sich bereit erklärt, mit uns zusammenzuarbeiten. Er braucht Geld, um seine Maschine richtig in Schwung zu bringen.«

»Ich brauche auch Geld. Gehen wir.«

»Hören Sie ihn doch wenigstens an«, bat Barney. »Lassen Sie sich zeigen, wie er die Flasche in die Zukunft befördert. Das ist ganz schön eindrucksvoll.«



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