
Ich legte sie aufs Bett, zog ihr die Schuhe aus und ließ sie mit gespreizten Beinen und einer über den Matratzenrand
»Sie darf nicht solche Sachen über Shannon sagen«, flüsterte er.
»Aber sie wird’s tun«, sagte ich. »So ist sie eben, so hat der Herr sie geschaffen.«
»Und sie kann Shannon und mich schon gar nicht auseinanderbringen.«
»Doch, auch das wird sie tun«, sagte ich. »Wenn wir sie lassen.«
»Könntest du … Papa, könntest du dir nicht selbst einen Anwalt nehmen?«
»Glaubst du, dass irgendein Anwalt, den ich mir mit meinem bisschen Geld auf der Bank leisten könnte, den Anwälten gewachsen ist, die Farrington gegen uns aufbieten wird? Die schwingen hier in der Hemington County den Hammer; ich schwinge nur eine kleine Sichel, um Heu zu mähen. Die wollen diese 70 Hektar, und sie will sie denen verschaffen. Es gibt keinen anderen Ausweg, aber du musst mir helfen. Tust du’s?«
Er sagte lange nichts. Er senkte den Kopf, und ich sah Tränen aus seinen geschlossenen Augen auf den Häkelteppich tropfen. Dann flüsterte er: »Ja. Aber wenn ich zusehen muss … Ich weiß nicht, ob ich das kann …«
»Du kannst helfen, ohne zusehen zu müssen. Geh in den Schuppen und bring mir einen Rupfensack.«
Er tat, was ich verlangte. Ich ging in die Küche und holte ihr schärfstes Fleischermesser. Als er mit dem Sack zurückkam und das Messer sah, wurde er blass. »Muss es damit sein? Kannst du sie nicht … mit einem Kissen …«
»Das wäre zu langsam und zu qualvoll«, sagte ich. »Sie würde sich wehren.« Er akzeptierte das, als hätte ich vor
