
Ich packte hinein, was eine Frau meiner Meinung nach brauchen und was sie nicht zurücklassen wollen würde. Ich
Henry schlief noch immer, aber jetzt warf er sich von einer Seite zur anderen, als setzten ihm schlechte Träume zu. Ich beeilte mich, so gut ich konnte, weil ich im Haus sein wollte, wenn er aufwachte. Ich ging um den Stall herum zum Brunnen, stellte den Koffer ab und hob den splittrigen Deckel zum dritten Mal hoch. Gott sei Dank, dass Henry nicht neben mir stand. Gott sei Dank, dass er nicht sehen musste, was ich sah. Ich glaube, es hätte ihn in den Wahnsinn getrieben. Es trieb mich fast in den Wahnsinn.
Die Matratze war zur Seite geschoben worden. Mein erster Gedanke war, sie hätte sie fortgeschoben, um dann herauszuklettern. Weil sie noch lebte. Noch atmete. Jedenfalls erschien es mir zunächst so. Als mein logisches Denkvermögen eben meinen anfänglichen Schock überwand - als ich anfing, mich zu fragen, welche Art Atmung bewirken konnte, dass das Kleid einer Frau sich nicht nur am Busen, sondern vom Ausschnitt bis zum Saum hob und senkte -, begann ihr Unterkiefer sich zu bewegen, als mühte sie sich verzweifelt ab, etwas zu sagen. Es waren jedoch keine Wörter, die aus ihrem grausig vergrößerten Mund kamen, vielmehr war es eine Ratte, die sich an ihrer Zunge gütlich getan hatte. Zuerst erschien ihr Schwanz. Dann klappte der Unterkiefer weiter auf, und das Tier schob sich rückwärts heraus, wobei es die Krallen der Hinterfüße in Arlettes Kinn grub, um mehr Halt zu haben.
