
«Nie«, klagte Kid.»Ich kann mein Schicksal schon voraussehen. Ich werde mein Leben lang hierbleiben müssen.«
Kurz darauf glaubte er einen Weg gefunden zu haben, auf dem er entschlüpfen konnte.
Er benutzte einen Augenblick, da O'Hara zugegen war, um über einen Stuhl zu stolpern. Einige Minuten später stieß er gegen eine Ecke des Schreibtisches und griff mit unsicher suchenden Händen nach dem Kleistertopf.»Spät nach Haus gekommen?«fragte O'Hara.
Kid rieb sich die Augen und starrte ihn ängstlich an, ehe er antwortete.
«Nee, das ist es leider nicht… es ist etwas mit den Augen… sie sind, scheint's, nicht mehr so gut wie früher. Das ist alles.«
Mehrere Tage stolperte er herum und stieß gegen die gesamte Einrichtung im Büro. Aber O'Haras Herz ließ sich nicht erweichen.
«Ich will dir mal was sagen, Kid«, meinte er eines Tages.»Du mußt sehen, daß du zu einem Augenarzt kommst. Geh zu Dr. Hassdapple — das ist ein verdammt tüchtiger Bursche. Und es braucht dich nichts zu kosten — wir werden ihm ein paar Inserate dafür geben. Ich werde selbst mit ihm sprechen.«
Und seinem Versprechen getreu, schickte er Kid zu dem Doktor.
«Ihre Augen sind ja ganz in Ordnung«, lautete das Urteil des Arztes, nachdem er ihn eingehend untersucht hatte.»Ihre Augen sind tatsächlich ganz hervorragend… nicht ein Paar unter einer Million sind so wie die Ihrigen.«
«Bitte, erzählen Sie das nicht O'Hara«, bat Kid.»Und verschreiben Sie mir eine Brille.«
Die Folge war nur, daß O'Hara sehr liebenswürdig wurde und mit glühender Begeisterung von dem Tage sprach, an dem die Woge imstande sein würde, auf eigenen Beinen zu stehen.
