
Wir trafen sie zur rechten Zeit in einer Lehmhütte am Stadtrand an. Drei der Männer saßen draußen vor der Hütte. Es waren prächtige, offenherzig dreinblik-kende Burschen von mehr oder weniger zivilisiertem äußeren Erscheinen. Wir eröffneten ihnen vorsichtig, warum wir gekommen waren; zunächst mit geringem Erfolg. Sie erklärten uns, sie wären im Augenblick nicht in der Verfassung, an solch einen Plan auch nur zu denken, erschöpft und müde, wie sie seien von der langen und beschwerlichen Reise; darüberhinaus wären sie in tiefer Trauer über den Verlust ihres Herrn. Sie hätten vor, nach Hause zurückzukehren und sich daselbst eine Weile auszuruhen. All dies hörte sich alles andere als vielversprechend an. Um zunächst einmal auf ein anderes Thema zu kommen, fragte ich sie danach, wo sich die anderen Männer aus ihrer Gruppe befänden. Man habe mir gesagt, es wären insgesamt sechs, und ich könne lediglich drei sehen. Einer der Männer sagte, sie schliefen in der Hütte und ruhten sich noch von den Strapazen aus - »der Schlaf zog an ihren Augenlidern, und der Kummer machte ihre Herzen schwer wie Blei: es war das Beste für sie, sich schlafenzulegen, denn der Schlaf bringt Vergessen. Aber sie müßten jetzt aufgewacht sein.«
Im selben Augenblick kamen sie gähnend aus der Hütte. Die beiden ersten Männer gehörten offensicht-lich zur selben Rasse wie die, mit denen wir gerade gesprochen hatten; sie trugen auch die gleiche Kleidung. Das Erscheinen des dritten und letzten hingegen traf mich wie ein überraschender Schlag. Der Mann war großgewachsen und breit, ich würde sagen, er war weit größer als sechs Fuß, dabei jedoch hager, mit schlanken, drahtigen Armen und Beinen.
