
»Nicht doch. Schlafzimmer ist langweilig. Komm her.« Er griff nach ihrer Hand und führte sie zu der Wand mit dem Samtvorhang, drückte seitlich einen Schalter und grinste, als die Vorhänge sich auseinander schoben und den Blick auf vier in die Wand eingelassene Stahlringe und einen knapp zehn Zentimeter breiten Sitz freigaben, den man offenbar verstellen konnte.
»Sobald du das einmal versucht hast, wirst du es nie wieder in einem Bett tun wollen. Es ist unglaublich.« Du wirst dann gar nichts mehr wollen, weil es dich dann nämlich nicht mehr gibt, aber das ist nicht mein Problem, dachte er.
»Du wirst mir doch nicht wehtun, oder?« Ihre Augen musterten ihn nervös.
»Aber ganz bestimmt nicht. Hand aufs Herz.« Er hielt ihr Gesicht mit beiden Händen, und seine Augen bohrten sich in die ihren. »Das würde mir doch gar keinen Spaß machen. Mir tut’s doch nur gut, wenn’s dir gut tut.«
Sie fiel gegen ihn, als ihre Knie ihr offenbar den Dienst versagten, und ließ sich von ihm wieder auf den Sitz schieben.
»Uups. Das klappt besser ohne Jeans.« Er zog ein paar schwarze Seidentücher aus einer Tasche unten an der Wand und blickte zu ihr auf, kniete nieder, um ihr beim Ausziehen ihrer Jeans und ihres Höschens zu helfen, und küsste sie dabei auf Hüfte und Schenkel.
Nachdem sie beides weggetreten hatte, strich er über die seidige Länge eines ihrer Beine, während er sie an die Ringe band. Hübsche Beine. Eigentlich alles hübsch. Wirklich schade drum. Er knöpfte seine Jeans auf und legte die Hände links und rechts neben ihren Kopf.
»Du weißt doch, dass du jetzt hilflos bist?«, schnurrte er.
Sie nickte und stöhnte leise, als er sie nahm. Es dauerte nicht lange. Sie riss verblüfft die Augen auf, als er sich von ihr löste und die Hosen wieder hochzog.
»Sind … sind wir fertig?« Sie verdrehte ihre Handgelenke und zuckte zusammen, weil das Tuch so fest gebunden war. »Kannst du mich jetzt losbinden? Diese Dinger hier schneiden einem ja fast in die Haut.«
