
Sie nahm einen Schluck, stellte das Glas dann auf dem Beistelltisch aus Chrom und Glas ab, schmiegte sich an ihn und ließ ihre Hände an seiner Brust emporwandern. Er schlang die Arme um sie und küsste sie aufs Kinn, um gleich darauf an ihrem Ohr zu knabbern. Als er spürte, wie ihre Knie ein wenig nachgaben, verlagerte er sein Gewicht, um sie zu stützen. Während ihre Hüften, so schien es zumindest, unbewusst gegen die seinen drängten, spürte er, wie ihm zwischen den Beinen heiß wurde. Er vergrub das Gesicht in ihrem Haar und atmete den sauberen, frischen Duft ein, der sich in ihren Körpergeruch mischte.
Seine Finger zitterten leicht, als er ihre Seidenbluse aufknöpfte, vorsichtig, zärtlich, jeden Augenblick dieser Ouvertüre genießend, die in so viel Lärm und Wut enden würde. Ganz sanft, jetzt das Vertrauen aufbauen, das sie bereitwillig in die Falle lockte — die reinste und köstlichste Probe seiner Kunst. Seine Hände glitten unter ihre Bluse, strichen an ihrer Wirbelsäule entlang und dann über die weiche, perfekte Haut ihres Rückens. Er rieb sein Kinn an dem ihren, war froh, dass er sich am Nachmittag rasiert hatte, und nahm dann ihren Mund, tauchte tief in die feuchte Wärme ein. Herrgott, in dieser Frau konnte er ertrinken.
Ihre schlanken Finger mit den wunderschönen Nägeln spielten mit dem Haar in seinem Nacken, und er spürte, wie sein Atem schneller ging, spürte die Ungeduld in sich aufsteigen und wusste doch zugleich, dass er sich zurückhalten und sie zum nächsten Schritt locken musste. Er fuhr mit einem Finger ganz leicht an ihrer Wirbelsäule empor, ehe er ihr mit beiden Händen unter den Po griff und sie hart zu sich heranzog. Ein Schaudern überlief sie.
»Und wo ist jetzt dein Zimmer?« Sie drückte das Gesicht an seinen Hals und biss ihn dann leicht in die Schulter.
Er ließ die Hand wieder an ihrem Rücken emporgleiten, griff in ihr Haar, zog ihren Kopf sanft zurück, knabberte an ihrer Nasenspitze und schüttelte den Kopf.
