»Niemand! Herrgott, tut mir schrecklich Leid, Mister, ich weiß nicht, für wen Sie mich halten, aber ich bin wirklich bloß eine Sekretärin und weiß nicht, was Sie wollen! Bitte, bitte, tun Sie mir nicht weh …«

»Okay, Süße, so wie’s aussieht, machen wir’s dann eben auf die harte Tour. Groovy.« Er ging zu dem Beistelltischchen und griff nach dem Telefon. »Sam? Kannst du raufkommen? Ich glaube, ich brauche vielleicht doch einen Profi … yeah, du hast die … leidenschaftslose Art drauf. Okay. Na ja, ich kann ja schon mal anfangen …, aber sicher werde ich dir was übrig lassen.«

Er ging zur Bar hinüber und zog eine der Schubladen auf »Hm. Mal sehen: Bullenpeitsche, neunschwänzige Katze, Baseballschläger, Viehpiekser …« Er blickte zu ihr auf, schob eine Augenbraue hoch. »Was ziehst du vor?« Er schnitt eine Grimasse. »Oh, eines darf ich nicht vergessen, weißt du. Beim letzten Mal — also, du glaubst gar nicht, wie viel Mühe es gekostet hat, das alles wieder aus meinen Teppichen rauszubringen.« Er ging zum Kleiderschrank, holte eine Plastikmatte heraus und rollte sie unter ihren Füßen aus. »Weißt du, dass man mit dem Zeug, mit dem man Fleisch zart macht, Blutflecken wegbekommt? Okay, na ja, bist ja ein Mädchen, also weißt du das wahrscheinlich.«

»Ogottogottogott. Rette mich und ich tu nie wieder so etwas. Du lieber Gott … bitte, Mister, ich bin nicht diejenige, die Sie suchen, bitte, tun sie mir nicht weh.«

»Mhm. Ich liebe Leder.« Er ging zur Bar zurück, zog die Bullenpeitsche heraus und fragte wieder: »Wer hat dich geschickt, Süße?«

»Ich bin Sekretärin

Der ferne Klang ihrer gedämpften Schreie floss wie Nektar in Worth’ Ohren. Man konnte noch so abgebrüht sein, den Geschmack für so etwas verlor man nie … Irgendwann sah er das rote Blinken und knöpfte seine Jeans wieder zu, ehe er die Tür öffnete.



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