
Ein untersetzter Mann mit beginnender Glatze und einer Pizzaschachtel unter dem Arm zwängte sich durch die Tür und verriegelte sie hinter sich. Er stellte die Schachtel auf die Bar, klappte sie auf und sah zu der Frau hinüber, die schlaff in den Ringen hing.
»Verdammt, Worth, du hast mir wirklich nicht viel übrig gelassen. Aber wenigstens hat sie noch Zähne. Mann, bestimmt zehn Minuten stehe ich draußen und hab geklingelt!«
»Die meisten hat sie noch. Weißt du, wenn das System eingeschaltet ist, höre ich nichts.«
Sam ging in die Küche und kam mit drei Dosen Bier zurück. »Willst du eins?«
»Nee. Behalte sie ruhig, Mann.«
Der Kleinere zuckte die Achseln, biss von seiner Pizza ab, trug ein Bier zur Wand mit den Ringen hinüber, wo bereits ein Satz saubere Skalpelle für ihn bereitlag.
»Wenigstens warst du so schlau, die Skalpelle mir zu überlassen. Anscheinend bist du bei der hier besonders argwöhnisch.«
»Vielleicht werde ich bloß auf meine alten Tage vorsichtig.« Worth zuckte die Achseln und mixte sich einen frischen Martini.
»Du machst deine Sache gar nicht schlecht.« Der Untersetzte feixte, schüttete der Blondine mehr als die Hälfte des Inhalts der Bierdose über den Kopf und nickte dann, als sie prustete. »Für Sie ist das natürlich eine schlechte Nachricht. Lady, ich muss Ihnen leider sagen, dass der Part meines Amateurfreunds jetzt vorbei ist. Also, Worth ist wirklich ein talentierter Amateur und in seinem Job ist er spitze, aber er ist nicht ich. Sie sollten sich wirklich eine Menge Schmerzen ersparen und meine Fragen jetzt beantworten und nicht erst später.« Er hob ein kleines Skalpell auf und musterte es mit klinischem Interesse. »Ihren Namen, bitte. Ihren vollen Namen.«
»Sarah Eileen Johnson«, hauchte sie kaum hörbar.
Er blickte zu Worth auf, der den Kopf schüttelte und ihm eine kleine Handtasche reichte. Er zog ihren Inhalt heraus und sah ihn sich an.
