«Gräßliches Mädchen!» sagte Großmutter Josefine.

«Abscheulich!» stimmte Großmutter Georgine zu. «Sie wird noch mal ein schlimmes Ende nehmen, bei all dem Kaugummi, das sie kaut, ihr werdet schon sehen.»

«Und wer hat die vierte Goldene Eintrittskarte, Vater?» fragte Charlie.

«Moment», sagte Charlies Vater und kniff die Augen zusammen. «Ah, ja, hier steht es: <Ein Junge namens Micky Schießer fand die vierte Goldene Eintrittskarte.>»

«Wahrscheinlich noch so eine üble Type», murmelte Großmutter Josefine.

«Bitte, unterbrich nicht, Großmutter», sagte Charlies Mutter.

Charlies Vater las weiter: «Auch bei Familie Schießer wimmelte es schon von aufgeregten Besuchern, als unser Reporter eintraf. Aber Micky Schießer, der glückliche Gewinner, schien sich für das alles nicht zu interessieren. <Seht ihr nicht, daß ich gerade fernsehe, ihr Idioten?> sagte er ärgerlich. <Ich wollte, ihr würdet mich nicht dauernd stören!>

Der neunjährige Junge saß vor einem riesigen Fernsehgerät und sah sich einen Film an, in dem eine Bande Gangster eine andere Bande Gangster mit Maschinenpistolen zusammenschoß. Micky selbst hatte nicht weniger als achtzehn Spielzeugpistolen in allen Größen an Gürteln um sich herumhängen. Hin und wieder sprang er auf und verknallte ein paar Runden Schießplättchen mit der einen oder anderen dieser Waffen.

Als jemand ihm eine Frage stellte, schrie Micky Schießer: <Ruhe! Wie oft soll ich euch noch sagen, daß ihr mich nicht stören sollt! Das ist ein Fortsetzungsfilm, und ich sehe ihn mir jeden Tag an.



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