»Ich weiß«, sagte Stephanie leise. »Wie ein Heulen.«


Die Männer nickten. Stephanie konnte nicht wissen, dass dieses Geräusch im Winter manchmal schrecklich war. Aber es gab keinen Grund, ihr das zu sagen.

»Schließlich bat George den Doc, einmal zu schätzen, wie alt der Mann sein könnte. Ich glaube, er tat es nur, um das Schweigen zu brechen.

›Ich würde ihn auf rund vierzig schätzen, plus oder minus fünf Jahre‹, sagte der Doc. ›Was meinst du, Vincent?‹ Ich nickte. Vierzig erschien mir richtig. Mir ging durch den Kopf, wie furchtbar es ist, mit vierzig sterben zu müssen – was für eine Schande. Da ist ein Mann in den besten Jahren.

Dann entdeckte der Doc etwas, das ihn interessierte. Er stützte sich auf ein Knie (was bei einem Mann von seiner Statur nicht leicht ist, er musste um die hundertdreißig Kilo wiegen und war höchstens eins fünfundsiebzig groß) und nahm die rechte Hand des Toten hoch, die im Sand lag. Die Finger waren leicht gekrümmt, als hätte der Tote sie im Sterben zu einem Fernrohr formen wollen. Als der Doc die Hand hochhielt, sahen wir, dass innen an den Fingern und auf dem Handteller Sand haftete.

›Was soll das sein?‹, fragte George. ›Sieht mir nach normalem Sand aus.‹

›Ist es auch, aber warum klebt er an den Fingern?‹, gab Doc Robinson zurück. ›Diese Mülltonne ist wie alle anderen weit über der Hochwasserlinie aufgestellt, das weiß jeder, der einen Funken Verstand im Kopf hat. Gestern Nacht hat es nicht geregnet. Der Sand ist knochentrocken. Außerdem: Seht mal hier!‹

Er hob die linke Hand der Leiche an. Wir konnten erkennen, dass der Tote einen Ehering trug, doch an den Fingern und auf dem Handteller war kein Sand. Der Doc legte die Hand wieder hin und hob noch mal die andere hoch. Er kippte sie ein wenig, so dass mehr Licht auf die Innenfläche fiel. ›Da!‹, sagte er. ›Seht ihr das?‹



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