Vom hohen hohen Sternenrund

Bis 'nunter in tiefen Erdengrund

Muß nichts so schön, so Liebes sein

Als nur mein Schätzel allein!


Sibylle.

Und das, was über alles geht,

Ihn über Kön'g und Herrn erhöht:

Er ist und bleibet mein,

Er ist mein Schätzel allein.

Chorus!


Alle Vier.

Vom hohen hohen Sternenrund

Bis 'nunter in tiefen Erdengrund

Muß nichts so schön, so Liebes sein

Als nur mein Schätzel allein!


Claudine.

Habt ihr meinen Vater nicht gesehn? Ach, ich muß zu ihm; seit unserer Feierlichkeit hab ich ihn nicht allein gesprochen. Auch euch dank ich, lieben Kinder, daß ihr den Tag habt wollen verherrlichen helfen, an dem das Geschöpf zur Welt kam, das — Ihr kennt mich ja? Leben Sie wohl, Pedro!


Pedro.

Darf ich Sie begleiten?


Claudine.

Bleiben Sie, ich bitte, bleiben Sie!


Pedro.

Wir gehen zusammen. Sebastian wartet auf mich; die Pferde sind gesattelt.


Sibylle.

Gehen Sie nur! Er hat lang nach Ihnen gefragt.

Gehen ab.

Sibylle. Camille.


Sibylle.

Ich möchte bersten vor Bosheit!» Bleiben Sie! Bleiben Sie!«Ich glaub, sie tat's, uns zu spotten. Sie ist übermütig, daß ihr der Mensch nachläuft wie ein Hündchen.»Bleiben Sie! Bleiben Sie!«Ich komm schier aus der Fassung. Und er! macht er nicht ein Hängmaul wie ein Schulknabe? Der Affe!


Camille.

Sie meint, weil sie ein rund Köpfchen hat, ein Stumpfnäschen, und über ein Gräschen und Gänsblümchen gleich weinen kann, so wär was mit ihr.




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