
»Es käme anders, wenn Sie mithelfen würden«, antwortete der andere. »Sie und ich wissen, daß die Einheimischen in vielen Sechsecken Schwärme von Neuzugängen niedermachen. Es gibt Vorschläge, einfach alles zu töten, was durch den Schacht-Zugang hereinkommt. Dem müssen Sie ein Ende machen, Ortega. So oder so. Begreifen Sie denn nicht? Diese Neuankömmlinge sind das Saatgut!«
Das Unterkiefer des Uliks klappte vor Verblüffung herunter.
»Natürlich! Das hat Hand und Fuß! Ich weiß nicht, was in letzter Zeit mit mir los ist. Das Alter, vermutlich. Aber — das einfach nur zu behaupten, wird nicht genügen. Sie haben Angst, Mister. Das sind kleine Leute voller Angst. Sie werden sich auf nichts einlassen.«
»Aber Sie können sie hinhalten. Tun Sie, was Sie können. Ihr Einfluß hier ist immer noch groß. Sie wissen das so gut wie ich. Sie können die meisten von diesen kleinen Leuten unter Druck setzen. Wir brauchen Zeit, Ortega. Wir brauchen Sie, damit Sie uns diese Zeit verschaffen.«
Serge Ortega lehnte sich zurück und seufzte wieder.
»Wie sieht Ihr Plan also aus?«
Zigeuner lachte trocken.
»O nein. Wir trauen Ihnen ungefähr so weit, wie Sie uns. Alles der Reihe nach. Aber Sie kennen Ihre Rolle — falls Sie es tun. Von Ihnen erfordert das nicht wirklich einen Preis, das versichere ich Ihnen. Sie haben Brazils Wort dafür, und Sie wissen, daß es gilt.«
»Ich werde tun, was ich kann«, erwiderte der Schlangenmann, dem Anschein nach aufrichtig.
