
Toni blickte zu Kathy auf. »Könntest du mir einen Gefallen tun?«
»Raus damit.«
»Ich möchte, daß du mir das Internet vorführst, Liebes. Zeig mir, wie man damit umgeht.«
»Toni, der einzige Computer, an den ich rankomme, steht an meinem Arbeitsplatz. Und in der Firma sieht man es nicht gern, wenn -«
»Pfeif doch auf die Firma. Du weißt, wie man im Internet klarkommt, stimmt’s?«
»Ja.«
Toni tätschelte Kathy Healys Hand und lächelte. »Klasse.«
Am folgenden Abend ging Toni in Kathy Healys Büro, und Kathy führte sie ins Internet ein. Kathy klickte das InternetIcon an, gab ihr Kennwort ein, ging mit doppeltem Mausklick auf ein weiteres Icon und landete in einem Chat-Raum. Toni saß fassungslos da, als sie die getippten Gesprächsfetzen sah, die Menschen weltweit miteinander austauschten.
»Das muß ich haben!« sagte Toni. »Ich besorge mir einen Computer für zu Hause. Würdest du so lieb sein und mir das Internet erklären?«
»Klar. Ist ganz einfach. Du mußt lediglich mit der Maus deinen Online-Dienst anklicken und -«
»Wie heißt es so schön? Sag nichts, zeig es mir.«
Am Abend darauf begab sich Toni das erste Mal ins Internet, und von da an änderte sich ihr ganzes Leben. Sie langweilte sich nicht mehr. Das Internet war wie ein fliegender Teppich, mit dem man um die ganze Welt reisen konnte. Wenn Toni von der Arbeit nach Hause kam, schaltete sie sofort ihren Computer ein, ging ins Internet und klinkte sich in allerlei Chat-Räume ein.
Es war so einfach. Sie klickte das Internet-Zeichen an, drückte eine Taste und schon tauchten auf ihrem Bildschirm zwei Fenster auf. »Hallo«, gab Toni im oberen Teil ein. »Ist da jemand?«
