»Ein bißchen zurück«, sagte Rees. »…Da. Das ist es, glaube ich.«

Die Linse verdunkelte sich. Die Lampe auf der Vorderseite, immer noch scharlachrot, leuchtete jetzt in einem hellen Dauerlicht. Rees erinnerte sich an das Warnlicht auf der Winde und spürte, wie ihm unter der Last seines Gewichts kalte Schauer über den Rücken liefen. »Maulwurf. Was bedeutet dieses Licht?«

»Warnung«, sagte der Maulwurf mit seiner flachen Stimme. »Lebensbedrohliche Umweltzerstörung. Einsatz der Hilfsausrüstung wird empfohlen.«

Rees verstand ›bedrohlich‹, aber was bedeuteten die übrigen Worte des Maulwurfs? Was für eine Hilfsausrüstung? »Verdammt, Maulwurf, was sollen wir tun?«

Aber der Maulwurf hatte darauf keine Antwort. Geduldig beschäftigte er sich weiterhin mit dem Entladen seines Korbs.

Die Gedanken überschlugen sich in Rees’ Kopf, während er ihm dabei zusah. Die Ereignisse der letzten Schichten tauchten wie die Teile eines Puzzles in seiner Erinnerung auf. Dies war für Menschen ein sehr rauhes Universum. Die Implosion hatte das bewiesen. Und nun, wenn er den Maulwurf nicht völlig falsch verstanden hatte, schien es, als sei die Rötung des Himmels ein Fanal des Untergangs für sie alle, als ob der Nebel selbst eine riesige, unbegreifliche Warnlampe wäre.

Die Begrenztheit seiner Möglichkeiten wurde ihm wieder bewußt, und sein Gewicht lastete schwerer auf ihm als selbst die Anziehungskraft des Sterns. Niemals würde irgend jemand verstehen, was ihn bedrückte. Er war nur irgendein dummes Kind, und seine Sorgen beruhten auf Hinweisen und Bruchstücken, die er selbst nur teilweise verstand.

Würde er immer noch ein Kind sein, wenn das Ende kam?

Weltuntergangsszenarien blitzten in seiner Vorstellung auf: Er stellte sich vor, wie die Sterne erloschen, die Wolken dicker wurden und die Luft selbst zu Gas wurde und nicht mehr zum Atmen taugte…



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