
Poirot sagte: «Als ich hier war, saß im Wartezimmer ein großer, militärisch aussehender Herr. Wer kann das gewesen sein?»
«Einer von Mr Reillys Patienten, nehme ich an. Ich werde Ihnen schnell einmal seine Liste besorgen, ja?»
«Ja, danke, Miss Nevill.»
Nach wenigen Minuten kam sie mit einem Buch zurück, das ähnlich aussah wie das von Mr Morley. Sie las vor: «Zehn Uhr Betty Heath – das ist ein kleines Mädchen von neun Jahren. Elf Uhr Colonel Abercrombie.»
«Abercrombie!», murmelte Poirot. «C’etait ca!»
«Elf Uhr dreißig Mr Howard Raikes. Zwölf Uhr Mr Barnes. Das sind alle Patienten von heute Vormittag. Mr Reilly ist natürlich nicht so stark beansprucht wie Mr Morley.»
«Können Sie uns irgendetwas über diese Patienten von Mr Reilly mitteilen?»
«Colonel Abercrombie ist ein langjähriger Patient, und Mrs Heath schickt alle ihre Kinder zu Mr Reilly. Über Mr Raikes und Mr Barnes kann ich Ihnen nichts sagen, obwohl ich glaube, die beiden Namen schon gehört zu haben. Verstehen Sie, ich nehme alle Telefongespräche entgegen…»
Japp sagte: «Wir können ja Mr Reilly selbst fragen. Ich möchte ihn so bald wie möglich sprechen.»
Miss Nevill ging hinaus. Japp sagte zu Poirot: «Alles alte Patienten von Morley, außer Amberiotis. Mit Mr Amberiotis gedenke ich sehr bald ein interessantes Gespräch zu führen. Wie die Dinge nun mal liegen, war er der letzte, der Morley lebend sah, und wir müssen genau feststellen, ob Morley wirklich am Leben war, als Amberiotis kam – oder ging.»
