
«Ja, dazu braucht man nur die Klinke zu drücken, hinauszugehen und die Tür hinter sich zuzuziehen. Wie gesagt, so machen es die meisten. Sie gehen zu Fuß die Treppe hinunter, während ich den Nächsten im Lift hinauffahre.»
«Ich verstehe. Jetzt erzählen Sie uns einmal, wer heute Morgen zuerst gekommen ist und so weiter. Beschreiben Sie die Personen, wenn Ihnen die Namen entfallen sind.»
Alfred überlegte eine Weile. Dann sagte er: «Dame mit einem kleinen Mädchen; die ist zu Mr Reilly gekommen und eine Mrs Soap oder so ähnlich zu Mr Morley.»
Poirot sagte: «Ganz recht. Fahren Sie fort…»
«Dann eine andere, ältere Dame – ziemlich elegant. Nachher ein großer, militärisch aussehender Herr, und nachher Sie…» Er machte eine Kopfbewegung zu Poirot hin.
«Richtig.»
«Dann der Amerikaner…»
Japp sagte scharf: «Amerikaner?»
«Ja, Sir. Das war bestimmt ein Amerikaner – an der Aussprache deutlich zu hören. Noch jung. Er kam zu früh – war erst auf halb zwölf Uhr bestellt. Und nachher ging er gar nicht ins Sprechzimmer.»
«Wie meinen Sie das?», fragte Japp.
«Ich wollte ihn holen, als Mr Reilly um halb zwölf Uhr läutete – es war übrigens etwas später, vielleicht zwanzig vor zwölf –, und da war er nicht im Wartezimmer. Hat wohl Angst bekommen und ist verduftet.» Mit wissender Miene setzte er hinzu: «Kommt öfters vor.»
Poirot fragte: «Dann muss er kurz nach mir das Haus verlassen haben?»
«Stimmt. Sie sind fortgegangen, nachdem ich einen Herrn hinaufgefahren habe, der in einem Rolls-Royce gekommen war. Oh – ein wunderbarer Wagen –, er gehört Mr Blunt. Dann ging ich hinunter, öffnete Ihnen die Tür und ließ eine Dame herein. Miss Some Berry Seal oder so ähnlich. Dann – dann ging ich schnell in die Küche und aß einen Bissen, und während ich dort unten war, läutete die Klingel – Mr Reillys Klingel. Ich ging ins Wartezimmer, und da war der Amerikaner nicht mehr da. Das habe ich Mr Reilly gemeldet, und er hat ein bisschen geflucht, wie üblich.»
