«Für mich nicht, Madame», dankte Japp. «Dies ist M. Hercule Poirot.»

«Wirklich?», flüsterte Miss Sainsbury Seale. «Dann könnten wir vielleicht – möchten Sie wirklich beide keinen Tee? Nein? Nun, dann könnten wir es vielleicht mit dem Salon versuchen, obwohl der häufig besetzt ist. Oh – dort drüben wird eine Ecke frei – in der Nische. Die Leute stehen gerade auf. Wollen wir dorthin?»

Sie steuerte auf ein Sofa und zwei Stühle zu, die verhältnismäßig abgelegen in einem Alkoven standen. Poirot und Japp folgten ihr, wobei Poirot eine Schärpe und ein Taschentuch aufhob, die Miss Sainsbury unterwegs verloren hatte. Er gab ihr beides zurück.

«Oh, danke vielmals – wie unachtsam von mir! Also bitte, Inspektor – nein Chefinspektor, nicht wahr? – stellen Sie alle Fragen, die Sie wünschen. Eine unglückselige Geschichte. Der arme Mann – er hat wohl irgendwelchen Kummer gehabt? Wir leben in so schweren Zeiten!»

«Schien es Ihnen, Miss Sainsbury Seale, als hätte er einen besonderen Kummer?»

«Also – » Miss Sainsbury Seale überlegte eine Weile und sagte schließlich fast widerwillig: «Wissen Sie, eigentlich kann ich das nicht behaupten. Aber vielleicht habe ich es auch einfach nicht bemerkt – unter den herrschenden Umständen. Ich bin leider ziemlich feig, müssen Sie wissen.»

Miss Sainsbury Seale kicherte ein bisschen und ordnete ihre vogelnestartige Frisur.

«Können Sie uns sagen, wer noch im Wartezimmer war, als Sie sich dort aufhielten?»

«Lassen Sie mich nachdenken – es war nur ein junger Mann da. Er muss wohl Schmerzen gehabt haben, denn er murmelte dauernd vor sich hin, sah ganz wild aus und blätterte ziellos in einem Magazin. Und dann sprang er plötzlich auf und ging hinaus. Wahrscheinlich hatte er starke Zahnschmerzen.»



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