Hoch von Wuchs und kräftig gebaut, trug er stolz den großen runden Kopf auf seinen breiten Schultern. Alle Menviten waren stattliche, schöne Menschen, die begeistert Sport trieben. Auch für elegante Kleidung hatten sie eine Vorliebe. Ihre Gewänder mußten festlich sein und gut sitzen, sonst bekam jeder Menvite so schlechte Laune, daß ihn nicht einmal tausend Spaßvögel aufzuheitern vermochten.

Baan-Nus Gesicht hätte sogar sympathisch gewirkt, wäre nicht der eiskalte Ausdruck gewesen, der die Augen starr und unbeweglich erscheinen ließ. Die Menviten waren von sich überzeugt, doch so einen Gesichtsausdruck bekommt man nicht nur, wenn man sich allen anderen gegenüber hoffärtig benimmt. Sie hatten den Arsaken einfach viel Böses angetan, hatten ihnen ihren Willen aufgezwungen, und je mehr schlechte Taten die Auserwählten begingen, desto kälter wurden ihre Augen. Ilsor kannte die hypnotische Wirkung des menvitischen Blickes. Er wußte, daß man, wenn man vor einem Auserwählten stand, willenlos wurde, ihm wie ein Sklave gehorchte und alles vergaß, außer der Tatsache, daß man Sklave war und vor einem Herrn stand.

Unter den schlafenden Raumschiffern waren auch Arsaken: Schlosser, Bohrarbeiter, Elektriker, Bauarbeiter, ohne die die Menviten auf der Erde ihr Basislager gar nicht aufbauen könnten.

Ilsor sollte die Arbeit der Arsaken unter den bisher unbekannten irdischen Bedingungen leiten. Er war als Cheftechniker vorgesehen und sollte außerdem General Baan-Nu zu Diensten sein.

Die Menviten vertrauten Ilsor. Er war unendlich gutmütig und war der gehorsamste aller Sklaven. Es gab keine Arbeit, die er nicht gemeistert hätte. Er würde niemals entfliehen, weil er das einfach nicht fertigbrächte, ohne zuvor um Erlaubnis zu bitten, dachten die Menviten.



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