Derweilen war Ilsor endgültig erwacht und sprang von der Luftmatratze.

Er verneigte sich tief vor Baan-Nu, der die Kajüte des Arztes betrat: „Mein General, ich diene Ihnen mit Freuden."

„Ich weiß." Der General winkte geringschätzig ab, obwohl er innerlich jubelte, weil Ilsor nun umgehend sein Äußeres in Ordnung bringen würde. „Ich weiß", wiederholte er, „du bist mir grenzenlos ergeben."

Ilsor neigte den Kopf als Zeichen des Einverständnisses, fand jedoch, daß dies der Ehre zu wenig sei, und verneigte sich hastig noch einmal zum Boden.

AN BORD DES STERNSCHIFFS

Die Astronomen von Rameria, die die verschiedenen Planeten durch Höchstleistungsteleskope beobachteten, interessierten sich seit langem für die Erde oder für Belliora, wie sie den Planeten in ihrer Sprache nannten. Sie behaupteten, daß sich die Belliora in ihrer Natur nicht von Rameria unterscheide.

Die Abgesandten des Planeten Rameria sollten herausfinden, ob es auf der Erde Leben gibt. Doch der Flug der „Diavona" war nicht als wissenschaftliche Expedition geplant. Die Menviten hatten ein militärisches Ziel im Auge: Sie wollten sich den neuen Planeten unterwerfen.

Die Bremstriebwerke waren bereits eingeschaltet, Ilsor erriet das an dem leichten Vibrieren des Raumschiffs. Der Arzt Lon-Gor begann die Besatzung zu wecken. Sofort wurde es in den Sektionen des Sternschiffs, die bislang öde und verlassen gewirkt hatten, eng. Die Astronomen, Geologen, Ingenieure und Flieger, die aus ihrem siebzehn Jahre währenden Schlaf geweckt worden waren, kamen zum Vorschein, streckten sich und gähnten. Nur die Arbeiter, die Arsaken, blieben an ihren Plätzen, denn es war ihnen nicht gestattet, sich vom Fleck zu rühren. Das Raumschiff erinnerte jetzt an einen aufgeschreckten Ameisenhaufen, die Leute rannten ziellos hin und her.

Nachdem die Erwachten ein wenig zu sich gekommen waren, versammelte Baan-Nu die Menviten im Vorführungssaal des Raumschiffs.



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