Die „Diavona" näherte sich also bei ihren Erdumkreisungen immer mehr dem Planeten. Die automatischen TV-Kameras an Bord wurden auf die Belliora gerichtet und eingeschaltet. Auf den Monitoren im Kartenraum des Kommandanten zeichneten sich ebenso wie im Saal, wo sich die Menviten versammelt hatten, die hellblauen Umrisse des unbekannten Planeten ab. Die Außerirdischen betrachteten die Flecke der ih_ nen unbekannten Ozeane, Meere, dunklen Gebirge, gelben Wüsten, grünen Täler und Wälder. Der lange Flug hatte ihre Gefühle zwar abgestumpft, doch jetzt erfaßte die Raumfahrer Erregung, und. im Unterbewußtsein blitzte ein beunruhigender Gedanke auf:

„Was wird uns hier erwarten?"

Baan-Nu drückte auf die Vergrößerungstaste. Plötzlich sah man auf den Monitoren große Städte mit vielstöckigen Gebäuden, Betriebe, Flughäfen und Schiffe. Im selben Augenblick ertönte die Stimme des Kommandanten: „Achtung! Tarnen!" Die „Diavona" stieß wie eine Krake aus einer Luke im Sternschiff eine dunkle Tarnwolke aus, die das Raumschiff einhüllte. Nun würde kein einziges Teleskop das riesige Sternschiff vom Rameria entdecken können. Statt dessen erblickte unser Astronom auf Belliora einen formlosen dunklen Körper, doch was er zu bedeuten hatte, konnte nicht einmal ein Weiser erraten. In absoluter Sicherheit näherte sich das Raumschiff der Erde.

Die Abgesandten von Rameria betrachteten unruhig den unbekannten Planeten. Ihre blassen Gesichter verfinsterten sich. Baan-Nu und seine Untergebenen erblickten Eisenbahnlinien, Kanäle, bestellte Felder und mächtige Befestigungen. In den großen Häfen lagen riesige Schiffe vor Anker, von deren Deck Geschützrohre drohend zum Himmel gerichtet waren. Unter den Fremdlingen, die überzeugt gewesen waren, daß die Erde unbewohnt sei, machten sich Betroffenheit und Unsicherheit breit. Düster sagte der General:



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