Lon-Gor hatte lange zunächst ein Ventil und dann ein anderes gedreht, bis es sperrte. Anschließend hatte er gewartet, bis alle verschiedenfarbigen Lämpchen aufhörten zu blinken und somit das volle Auftauen anzeigten. Endlich öffnete sich eine glänzend polierte Zelle, und der dort eingeschlossene Ilsor wurde von Mon-So und Kau-Ruck auf Befehl des Kommandanten aufgerichtet und aus der Sektion in die Kajüte des Arztes gebracht.

„Na, du Tagedieb, steh auf', sagte der General munter, als Ilsor unter Lon-Gors Aufsicht aus der Sektion fortgetragen wurde.

Ilsors Erwachen ging nur langsam vonstatten. Er schaukelte sanft auf der aufgehängten Luftmatratze hin und her, die an eine Hängematte erinnerte, wie sie gewöhnlich die Matrosen in ihren Kojen benutzen.

Der Raumflieger nahm eine Sonderstellung ein: Ilsor war dem General nicht nur ein treuer Diener, er war auch ein hervorragender Erfinder. Nach seinem Entwurf war das Sternschiff gebaut worden, auf dem die Menviten zur Erde flogen. Es hieß „Diavona", was in der Sprache der Auserwählten „Die Ungreifbare" bedeutet.

Ilsor schlief. Miteins zuckte er zusammen, erwachte je doch noch immer nicht und öffnete auch nicht die Augen. Er spürte lediglich, wie sich Baan-Nu über ihn beugte.

Die Worte des Bordarztes tönten dumpf wie aus einer Tonne. Lon-Gor wiederholte mehrmals

„Das Erwachen braucht Zeit. Das Erwachen braucht Zeit."

Der General glaubte natürlich nicht, daß sein Diener Zeit brauchte. Deshalb machte er eine ungeduldige Bewegung. Er streckte die Hand aus und schlug Ilsor derb auf die Schulter. Seiner Ansicht nach hätte der Diener beim ersten Anruf aufspringen müssen. Doch als er merkte, daß seine Versuche, Ilsor aus dem Schlaf zu reißen, fruchtlos blieben, ließ Baan-Nu von ihm ab.



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