
lsor begriff noch immer nicht, daß er sich auf dem Sternschiff befand. Er erwachte. Das war ein Gefühl, als würde sein ganzes Leben auf Rameria noch einmal an seinen Augen vorüberziehen. Er sah die ferne Heimat vor sich, sah sein Volk, die Arsaken, und ihre Häuser, die an aufgetürmte Felsbrocken erinnerten, an den Silberbergen. Nicht nur die Berge glänzten dort silbern, über ganz Rameria lag ein sanftes graues Leuchten. Silbern glänzte die Erde, das Gras, Bäume und Sträucher, und es war, als ob die Blätter, wenn man sie nur mit der Hand berührte, zu klingen anhöben. Auf dem Planeten Rameria lebten Arsaken und Menviten.
Die Arsaken waren freundlich und vertrauensselig wie Kinder. Sie hatten aufmerksame Augen und einen offenen Blick.
Sie waren ein begabtes Volk. Unter den Arsaken gab es viele Künstler, Ärzte, Wissenschaftler, Schriftsteller, Konstrukteure, Ingenieure und Lehrer. Sie besaßen reiche Kenntnisse und waren stets bereit, sie ihren Nachbarn, den Menviten, weiterzugeben. Das taten sie mit großer Freude. Doch die Menviten waren von teuflischer Arglist. Sie hatten einen Obersten Gebieter, Guan-Lo. Er war zudem ein Zauberer und vermochte, andere zu hypnotisieren und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Versuchte einer, ihm zu widersprechen, so starrte Guan-Lo ihm in die Augen, und der andere verstummte. Diese Kunst hatte der Oberste Gebieter unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit von seinen Vorfahren geerbt und sie die Menviten gelehrt. Er hatte nämlich sehr bald erkannt, daß die Arsaken ein begabtes Volk waren. Guan-Lo dachte also bei sich: Man muß dieses Volk zwingen, uns zu Diensten zu sein. Schon früh hatte der Oberste Gebieter bemerkt, daß die Arsaken wohlerzogene Leute waren.
