
„Soll ich dich über Bord stoßen, damit du dich etwas abkühlst, Silly?“ fragte er.
„Tu’s doch. Mutter hat mir verboten, zum Floß herauszuschwimmen, aber wenn du mich reinschmeißt, schwimme ich eben zurück.“
Bob zog es vor, die Debatte nicht fortzusetzen. Er drückte das Kind an sich, um es mehr oder weniger zu immobilisieren, und begrüßte dann seine Mutter, die jetzt die Gangway herabkam.
„Hallo, Mom. Du bist sehr schnell herausgeko mmen. Hast du mich erwartet?“
„Nur erhofft. Wir haben das Flugzeug gehört und sind mit dem Rad heruntergekommen, weil imme rhin die Möglichkeit bestand, daß du an Bord sein könntest. Ich hoffe, jemand hat Aufnahmen von deiner Examensfeier gemacht. Ich wünschte, wir hätten dabeisein können.“
„Ich habe sie mitgebracht. Läßt du diesen kleinen Affen schon Rad fahren? Ein Wunder, daß sie nicht die Gangway hinuntergefahren ist.“
Daphne versuchte, indigniert auszusehen. „Was du dir einbildest“, sagte sie. „Du weißt doch, daß man auf der Pier nicht Rad fahren darf.“
„Eins zu null für dich, Mom. Ich hätte nicht geglaubt, daß die Kleine hier sich jemals an Vorschriften halten würde.“
„Sie ist nicht schlimmer, als du es in dem Alter warst“, sagte seine Mutter. „Nachdem ich das Fahrrad ein paar Mal weggeschlossen hatte, ist sie zur Vernunft gekommen. Wenn ich mich richtig erinnere, warst du mit dem löcherigen Boot, das deine Freunde damals hatten…“
„Okay, okay. Wir sind alle einmal jung gewesen.“
„Gott im Himmel. Du bist wirklich im College gewesen! Komm nach Hause, du mußt hungrig sein. Nimm nur das mit, was du gleich brauchst.
Wir helfen dir tragen. Falls du deiner Schwester etwas mitgebracht hast, sage mir, in welchem Koffer es ist, und wir werden ihn mitnehmen, ganz egal, wie schwer er ist. Disziplin ist eine Sache, aber sie warten zu lassen, bis dein Vater den Rest deiner Sachen mit dem Jeep holen kann, wäre ziemlich grausam.“
