
Arthur Kinnaird, Bobs Vater, ein in jeder Hinsicht normal umsichtiger Erwachsener seiner Spezies, hatte sich zunehmend häufiger in Situationen begeben, die ihn in erhebliche persönliche Gefahr brachten. Er hatte Dinge getan, die ihm normalerweise alle möglichen Verletzungen eingetragen hätten, sogar Knochenbrüche und Verbrennungen; und er hatte seine Risikozone daraufhin vergrößert…
Das war vor siebeneinhalb Erdenjahren geschehen. Jetzt benahm sich Arthurs Tochter so, als ob ihr nichts geschehen könnte. Der Jäger hätte sich vielleicht gefragt, ob der andere damals doch überlebt hatte, aber dann fiel ihm ein, daß Daphne im Alter von vier Jahren genauso gewesen war; der Jäger machte Bob deshalb keine Vorwürfe, doch war er der Ansicht, daß entweder ihre Eltern oder ihre Kultur oder beide sich mehr um sie kümmerten, als gut für sie war.
Aber ob es ihm paßte oder nicht, es war nicht sein Problem. Er hatte selbst genügend Fehler begangen — auch mit seinem Gastgeber — und mußte sich zunächst um die Probleme kümmern, die dadurch geschaffen worden waren.
Wenn es ihm möglich sein sollte.
Daphne sprang wie ein Eichhörnchen an ihrem Bruder hinauf und redete ununterbrochen auf ihn ein. Sie freute sich riesig, ihn wiederzusehen; die Frage, was er ihr mitgebracht habe, wurde nicht wiederholt. Zur Erleichterung des Jägers war Bob kräftig genug, um ihre vierzig Pfund tragen zu können, aber sowohl Symbiont wie Gastgeber waren doch froh, als sie wieder auf das Floß sprang und einen wilden Tanz um Bob begann.
