
,Alle haben mich verlassen", dachte er grimmig. Alle, die mir schmeichelten, als ich mächtig war, die an meinem Tisch aßen und tranken und mich überschwenglich lobten. Jetzt huldigen sie der kleinen Elli und dem Riesen von jenseits der Berge (so nannte man Charlie Black im Zauberland).
Als er sich aber umblickte, erkannte Urfin, daß er sich geirrt hatte. Es gab ein Wesen, daß ihm treu geblieben war: der Bär - Meister Petz-, der ihm in einiger Entfernung folgte. Meister Petz wird mich nicht verlassen, wie schlecht es mir auch gehen mag. Ich habe ihm seinerzeit mit Hilfe des Zauberpulvers Leben eingeflößt, da er noch als verstaubtes Bärenfell auf der Diele lag. Dafür ist er mir zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet...'
Milder gestimmt, rief Urfin leise: „Meister Petz, komm her!" Freudig lief der Bär auf seinen Herrn zu.
„Da bin ich, Gebieter! Was befiehlst du mir?"
Das Wort „Gebieter" war wie Balsam auf der Wunde, die in Urfins Herz klaffte. Noch bin ich Herr und Gebieter, wenn auch nur für einen bescheidenen Diener und nichtswürdigen Clown. Eine leise Hoffnung regte sich in Urfin: ,Feiern meine Feinde nicht zu früh ihren Sieg? Noch bin ich jung und wieder frei! Niemand hat mir den unbeugsamen Willen rauben können! Noch besitze ich meinen schlauen Kopf und geschickte Hände, die ich unter günstigen Umständen zu gebrauchen wissen werde!'
Urfin straffte seine gebeugten Schultern, ein schwaches Lächeln trat in sein dunkles
Gesicht mit den buschigen Brauen und den Raubtierlippen.
Er wandte sich nach der Smaragdenstadt um und schüttelte die Faust:
