»Ich habe uns alle versteckt«, sagte Duny mit verdrossener Stimme, denn sein Kopf schmerzte ihn von dem Schlag, den ihm sein Vater versetzt hatte, und die doppelte Beschwörungsformel hatte ihn seine ganze Kraft gekostet. »Ich werde versuchen, den Nebel zu halten, solange ich kann. Geh du zu den andern und mach, daß sie die Kargs auf den Hohen Fall führen.«

Der Schmied starrte seinen Sohn an, der wie ein Spuk in dem unerklärlichen, feuchten Nebel vor ihm stand. Es dauerte einige Minuten, bis er Dunys Absicht begriffen hatte, dann aber rannte er fort, lautlos, denn er kannte jeden Zaun und jede Ecke im Dorf; er verständigte die andern, was zu tun sei. Durch das Grau des Nebels drang ein rötlicher Schein. Die Kargs hatten ein Haus in Brand gesteckt, und man hörte das Knistern eines brennenden Strohdaches. Sie befanden sich noch immer am unteren Ende des Dorfes und warteten darauf, daß der Nebel sich lichte, damit sie ihre Beute klar vor sich sehen konnten.

Der Gerbermeister, dessen Haus in Brand stand, suchte ein paar Jungen aus und befahl ihnen, schreiend und spottend unter den Nasen der Kargs hin und her zu rennen und dann wieder im Nebel zu verschwinden. Indessen schlichen sich die Männer hinter den Zäunen von Haus zu Haus, bis sie am anderen Ende des Dorfes herauskamen, und schleuderten eine Ladung von Pfeilen und Speeren mitten in die Kargs, die zusammengepfercht auf einer Stelle standen. Einer der Kargs fiel, getroffen von einem noch vom Schmieden warmen Speer, und wand sich schreiend am Boden. Die anderen wurden von den Pfeilen gespickt und gebärdeten sich wie rasend.



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