
»Wuluah! Atwah!«
Einige in der Schar blieben stehen, als sie fühlten, wie das Land unter ihren Sohlen uneben wurde, andere drängten weiter auf der Suche nach dem Phantomdorf und folgten den fliehenden Schatten, die zum Greifen nahe vor ihnen huschten. Der Nebel schien, als sei er lebendig: er wallte und wogte, Schatten näherten sich, flohen und verschwanden darin. Eine Gruppe von Kargs jagte den geisterhaften Spukgestalten nach, bis sie zum Hohen Fall, der Felswand hoch über den Quellen der Ar, kamen, wo die vor ihnen huschenden Gestalten sich in der Luft aufzulösen schienen. Die vordringenden Kargs fühlten plötzlich keinen Boden mehr unter den Füßen, und schreiend stürzten sie hundert Meter tief ab, durch den Nebel hindurch in die Sonne, steil abwärts, und zerschellten in dem flachen Becken des Flusses zwischen den Felsblökken. Die Nachdrängenden hielten bei der Felswand inne und lauschten.
Ein Grauen schlich sich in die Herzen der Kargs. Sie begannen, sich in dem unheimlichen Nebel zu suchen, und ließen ab von der Verfolgung der Dorfbewohner.
