
«Amen«, erwidert ein weiteres Relikt vergangener Zeiten in einer der hinteren Reihen mit einem Nicken.
«Danke«, sagt Miss Birdie. Sie dreht sich um und lächelt Booker und mich an. Wir beide lehnen uns auf unseren Ellenbogen vor und mustern abermals die Leute.»Und jetzt«, sagt sie dramatisch,»was das heutige Programm angeht — wir freuen uns sehr, daß Professor Smoot wieder bei uns ist, zusammen mit einigen seiner klugen und gutaussehenden Studenten. «Sie schwenkt die dicklichen Hände in unsere Richtung und lächelt mit ihren grauen und gelben Zähnen Smoot an, der inzwischen unauffällig zu ihr getreten ist.»Sehen Sie nicht gut aus?«fragt sie, auf uns deutend.»Wie ihr wißt«, redet Miss Birdie weiter ins Mikrofon,»lehrt Professor Smoot an der Memphis State University. Mein jüngster Sohn hat dort studiert, aber kein Examen gemacht, und jedes Jahr kommt Professor Smoot zu uns mit einigen seiner Studenten, die sich eure juristischen Probleme anhören und euch Ratschläge geben werden, die immer gut sind, und immer umsonst, wie ich vielleicht hinzufügen sollte. «Sie dreht sich um und bedenkt Professor Smoot mit einem breiten Lächeln.»Professor Smoot, im Namen unserer Gruppe heißen wir Sie in Cypress Gardens willkommen. Wir danken Ihnen für Ihre Anteilnahme an den Problemen der Senioren. Danke. Wir lieben Sie.«
Sie tritt vom Podium zurück und fängt an, laut zu klatschen, und bedeutet dabei ihren Genossen mit heftigem Kopfnicken, ihrem Beispiel zu folgen, aber niemand, nicht einmal Bosco, hebt eine Hand.
«Er ist ein Hit«, flüstert Booker.
«Wenigstens wird er geliebt«, flüstere ich zurück. Sie haben jetzt zehn Minuten dagesessen. Es ist kurz nach dem Essen, und ich bemerke ein paar schwere Lider. Bis Smoot fertig ist, werden sie schnarchen.
Er steigt aufs Podium, rückt das Mikrofon zurecht, räuspert sich und wartet, bis Miss Birdie ihren Platz in der ersten Reihe eingenommen hat. Beim Hinsetzen flüstert sie einem blassen Herrn neben sich zu:»Sie hätten klatschen sollen. «Er hört es nicht.
