
Ferguson ergriff seine Hand und murmelte:»Gott segne Sie, Sir. Schön, daß wir Sie wieder mal zu Hause haben.»
Bolitho lächelte.»Nicht für lange. Aber ich danke Ihnen.»
Da kam auch Fergusons Frau herbeigeeilt, rundlich, rosig, mit weißem Häubchen und makelloser Schürze, und in ihren Zügen kämpften
Freude und Tränen miteinander, als sie ihn begrüßte.»Wir hatten ja keine Ahnung, Sir. Wenn nicht Jack, der Zollwächter, gewesen wäre, hätten wir gar nicht gewußt, daß Sie wieder da sind! Er hat Ihre Obersegel gesehen, als der Nebel hochging, und ist extra hergeritten, um uns Bescheid zu sagen!»
«Vieles ist jetzt anders geworden. «Bolitho nahm den Hut ab und ging durch das hohe Entree. Da war es wieder: der kühle Stein, das alterslose Eichenpaneel, das matt im einfallenden Sonnenlicht glänzte.»Früher konnten die jungen Männer von Falmouth ein Schiff des Königs schon riechen, wenn seine Masten noch gar nicht über der Kimm standen!»
Ferguson wandte den Blick ab.»Sind nicht mehr viele junge Männer hier, Sir. Die keine feste Stellung haben, sind alle gepreßt worden oder haben sich freiwillig gemeldet. «Er folgte Bolitho in die große Halle mit dem leeren Kamin und den hochlehnigen, lederbezogenen Stühlen. Auch hier war es ruhig — es war überhaupt, als hielte das ganze Haus den Atem an.
«Ich hole Ihnen ein Glas Wein, Sir«, sagte Ferguson, und hinter Bo-lithos Rücken winkte er seiner Frau und den Mägden, hinauszugehen.»Sie werden in der ersten Stunde ein bißchen allein sein wollen. »
Bolitho drehte sich um.»Danke. «Er hörte, wie sich die Tür hinter ihm schloß, und trat an den Fuß der Treppe, wo die Bilder all derer hingen, die hier vor ihm gelebt hatten. So vertraut… Nichts war verändert worden, und doch…
