Jedenfalls konnte er nicht den Kopf in den Sand stecken und tun, als wüßte er von nichts.

«Also gut.»

«Danke Ihnen, Sir«, sagte Taylor heftig nickend.»Sie müssen allein kommen, höchstens mit einem Diener. Die haben gesagt, sie bringen den Käpt'n um, wenn Sie uns reinlegen. «Er ließ den Kopf hängen.»Tut mir leid, Sir, ich war dagegen. Ich will weiter nichts, als meine Tage in Frieden zu Ende leben, wenn's geht in einem Stück, und 'n

Topf voll Prisengeld, damit ich mal irgendwo 'ne kleine Kneipe aufmachen kann oder 'ne Schiffshandlung.»

Bolitho sah ihn nachdenklich an. Aber vermutlich wirst du an einer Rah enden, dachte er.

Taylor fing wieder an:»Auf Sie werden sie hören, Sir. Das weiß ich. Und mit 'nem neuen Käpt'n lebt auch das Schiff wieder auf.»

«Ich kann nichts versprechen. Lord Howes Pardon müßte auch auf euer Schiff Anwendung finden, aber…«Er sah Taylor fest in die Augen.»Es könnte ziemlich schlimm für euch alle werden, wie Ihr vermutlich wißt.»

«Aye, Sir. Aber wenn man so lange in solchem Elend gelebt hat, muß man eben was riskieren.»

Bolitho ging zur Tür.»Ich werde bei Sonnenuntergang zum Gasthof reiten. Wenn das stimmt, was Ihr mir gesagt habt, werde ich tun, was ich kann, um die Sache zu einem gerechten Abschluß zu bringen.»

Die Erleichterung in Taylors Zügen schwand jedoch, als Bolitho fortfuhr:»Andererseits, wenn das nur Verzögerungstaktik ist, damit ihr mehr Zeit habt, das Schiff in Feindeshand zu bringen, dann seid euch über die Konsequenzen klar. So etwas hat es früher schon gegeben, und die Schuldigen haben dafür büßen müssen. «Er machte eine bedeutsame Pause.»Das war bisher jedesmal ein Ende am Strick.»

Der Mann tippte sich mit der Faust an die Stirn und eilte auf den Flur hinaus. Ferguson sah ihm mit offensichtlichem Mißfallen nach.»Alles klar, Sir?«fragte er besorgt.



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