
»Ich bitte Sie tausendmal um Verzeihung! Ganz in Gedanken an Ihr Problem, habe ich eine Dummheit begangen! Dieser Brief, den ich Ihnen gegeben habe -unglücklicherweise habe ich in meine rechte Tasche gegriffen, anstatt in meine linke ...«
»Was ist los? Was reden Sie da?«
»Der Brief, den ich Ihnen soeben gegeben habe, enthält eine Entschuldigung meiner Wäscherin wegen der Behandlung meiner Kragen.« Poirot lächelte reumütig und griff in seine linke Tasche.
»Dies ist Ihr Brief.«
Benedict Farley riß ihn knurrend an sich. »Zum Kuckuck, warum können Sie denn nicht aufpassen?«
Mit einer nochmaligen Entschuldigung nahm Poirot die Mitteilung seiner Wäscherin wieder an sich und verließ das Zimmer.
Draußen im Korridor blieb er eine Weile stehen. Es war eigentlich eine kleine Diele. Ihm gegenüber stand eine große alte Eichenbank mit einem langen, schmalen Tisch davor. Auf dem Tisch lagen Zeitschriften. Außerdem waren noch zwei Sessel und ein Blumentisch vorhanden. Dieses Arrangement erinnerte ihn ein wenig an das Wartezimmer eines Zahnarztes.
Unten in der Halle wartete der Butler auf ihn, um ihn zur Tür hinauszulassen. »Soll ich Ihnen ein Taxi besorgen, Sir?«
»Nein, danke. Es ist ein schöner Abend. Ich gehe zu Fuß.«
Hercule Poirot blieb einen Augenblick auf dem Bürgersteig stehen, um auf eine Verkehrspause zu warten, ehe er die belebte Straße überquerte.
»Nein«, sagte er mit tief gerunzelter Stirn vor sich hin, »ich verstehe es ganz und gar nicht. Es ist ohne Sinn und Verstand. So bedauerlich dieses Eingeständnis ist, aber ich, Hercule Poirot, bin auf dem toten Gleis angelangt.«
Dies war sozusagen der erste Akt des Dramas. Der zweite Akt folgte eine Woche später und begann mit einem telefonischen Anruf von einem Dr. med John Stillingfleet.
