Tim Holm, der Zehnjährige, der in der Trainingsstunde, bei der sie zugesehen hatte, den Flatterball gefangen hatte, ergriff das Wort. »Nein danke, Mrs. Stevens. Wir wollten Ihnen nur sagen, dass er uns ebenfalls fehlt. Wir haben für die Blumen alle zusammengelegt. Sie haben zwölf Dollar gekostet. Na ja, jedenfalls wollten wir, dass Sie wissen, wie Leid uns das tut.«

Diane schaute sie an und sagte leise: »Danke, Jungs. Ich weiß, wie sehr sich Richard gefreut hätte, dass ihr hergekommen seid.«

Sie murmelten ihren Abschiedsgruß und gingen.

Als Diane ihnen hinterherblickte, erinnerte sie sich daran, wie sie Richard zum ersten Mal beim Training mit den Jungs zugesehen hatte. Er hatte mit ihnen geredet wie ein Gleichaltriger, hatte sich so ausgedrückt, dass sie ihn verstanden, und sie hatten ihn dafür geliebt. Das war der Tag, an dem ich mich in ihn verliebt habe.

Diane hörte draußen den Donner grollen, dann schlugen die ersten schweren Tropfen ans Fenster wie die Tränen Gottes. Regen. Es war an einem langen Feiertagswochenende gewesen

»Gehen Sie gern picknicken?«, fragte Richard.

»Für mein Leben gern.«

Er lächelte. »Ich hab’s gewusst. Ich möchte Sie zu einem Picknick ausführen. Ich hole Sie morgen Mittag ab.«

Es war ein wunderschöner, sonniger Tag. Richard hatte ein Picknick im Central Park vorbereitet. Er hatte silbernes Besteck, Tischtuch und Stoffservietten dabei, und als Diane sah, was im Picknickkorb war, lachte sie. Roastbeef ... Schinken ... zwei große Pasteten ... eine ganze Reihe Getränke und verschiedene Desserts.

»Das reicht ja für eine ganze Armee! Kommt noch jemand?« Und ohne dass sie es wollte, kam ihr ein Gedanke. Ein Pfarrer? Sie errötete.

Richard betrachtete sie. »Ist alles in Ordnung?«

In Ordnung? Ich war noch nie so glücklich. »Ja, Richard.«



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