»Gott hat ihn zu sich geholt, meine Liebe .«

»Ich weiß, dass Richard im Himmel ist und zu dir herunterblickt ...«:

»Er ist jetzt an einem besseren Ort .«

»Er weilt bei den Engeln .«

Diane hätte am liebsten laut aufgeschrien.

Der Besucherstrom schien nicht abreißen zu wollen. Paul Deacon, der Inhaber der Galerie, die Dianes Bilder ausstellte, kam zum Apartment. Er schloss Diane in die Arme und sagte: »Ich habe versucht, dich zu erreichen, aber .«

»Ich weiß.« »Es tut mir so Leid um Richard. Er war ein Mann, wie man ihn nicht oft findet. Aber Diane, du darfst dich nicht so verkriechen. Die Leute wollen mehr von deinen wunderbaren Arbeiten sehen.«

»Ich kann nicht. Das ist für mich nicht mehr wichtig, Paul. Nichts ist mehr wichtig. Ich bin fertig damit.«

Nichts konnte sie umstimmen.

Als es tags darauf wieder klingelte, ging Diane nur widerwillig an die Tür. Sie warf einen Blick durch den Spion und sah eine kleine Menschentraube draußen stehen. Verblüfft öffnete sie die Tür. Ein Dutzend kleiner Jungen drängte sich im Flur.

Einer von ihnen hatte ein Bukett Blumen in der Hand.

»Guten Morgen, Mrs. Stevens..« Er reichte Diane das Bukett.

»Vielen Dank.« Mit einem Mal fiel ihr ein, wer sie waren. Sie spielten in der Juniorenmannschaft, die Richard trainiert hatte.

Diane hatte zahllose Blumen, Beileidskarten und E-Mails erhalten, doch dieses Geschenk rührte sie besonders.

»Kommt rein«, sagte sie.

Die Jungs marschierten in das Zimmer. »Wir wollten Ihnen nur sagen, wie sehr uns das mitnimmt.«

»Ihr Mann war ein toller Typ.«

»Er war echt cool.«

»Und er war ein großartiger Trainer.«

Nur mit Mühe konnte Diane die Tränen zurückhalten.

»Ich danke euch. Er fand euch auch ganz große Klasse. Er war sehr stolz auf euch.« Sie holte tief Luft. »Möchtet ihr vielleicht etwas trinken oder .«



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