Die Hochzeit fand einen Monat später statt. Es war eine großartige, eine wunderbare Feier, zu der sämtliche Freunde und Angehörigen eingeladen waren, die den frisch Vermählten gratulierten. Diane betrachtete Richards strahlendes Gesicht, dachte an die lächerliche Weissagung der Zigeunerin und lächelte.

Eigentlich hatten sie in der Woche nach der Trauung zur Hochzeitsreise nach Frankreich aufbrechen wollen, aber Richard rief sie von seinem Arbeitsplatz aus an. »Tut mir Leid, Liebes. Aber wir haben gerade einen neuen Auftrag bekommen, und ich kann nicht weg. Ist es dir recht, wenn wir die Reise in ein paar Monaten nachholen?«

»Natürlich ist mir das recht, Liebling.«

»Hast du Lust, mit mir zu Mittag zu essen?«

»Aber gern.«

»Du magst doch die französische Küche. Ich kenne ein großartiges französisches Restaurant. Ich hole dich in einer halben Stunde ab.«

Dreißig Minuten später stand Richard vor dem Haus und wartete auf Diane. »Hi, mein Schatz. Ich muss rasch zum Flughafen und mich von einem unserer Kunden verabschieden. Er fliegt nach Europa. Wir sagen ihm kurz Tschüss, und danach gehen wir essen.«

Sie umarmte ihn. »Prima.«

»Er hat eine Privatmaschine«, sagte Richard, als sie am Kennedy Airport eintrafen. »Wir treffen uns mit ihm auf dem Vorfeld.«

Ein Wachmann winkte sie zu einem abgesperrten Bereich durch, auf dem eine Challenger stand. Richard blickte sich um. »Er ist noch nicht da. Komm, wir warten in der Maschine.«

»Meinetwegen.«

Sie stiegen die Gangway hinauf und begaben sich in das luxuriöse Flugzeug, dessen Triebwerke bereits liefen.

Die Flugbegleiterin kam aus dem Cockpit. »Guten Morgen.«

»Guten Morgen«, sagte Richard.

Diane lächelte. »Guten Morgen.«

Sie sah, wie die Flugbegleiterin die Kabinentür schloss.

Diane wandte sich an Richard. »Wie lange, glaubst du, dauert es noch, bis dein Kunde kommt?«



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