Drei Männer traten aus der Küche in die Cafeteria. Zwei von ihnen trugen Schuhe. Einer knabberte an einer Salzstange. Der barfüßige Mann hatte außerdem nur eine kurze Hose an, so dass unterhalb der Robe seine dünnen Beine zu sehen waren. Sie waren glatt, unbehaart und tief gebräunt. Auf der linken Wade prangte eine große Tätowierung. Er stammte aus Kalifornien.

Alle drei waren in alte Kirchenchorroben gekleidet — blassgrün mit goldfarbenen Verzierungen —, die aus demselben Laden stammten wie T. Karls Perücke. Er hatte sie den Richtern zu Weihnachten geschenkt und sich so seinen Job als Protokollführer gesichert.

Einige Zuschauer zischten und johlten, als die Richter in vollem Ornat und mit wehenden Roben über den gekachelten Boden zu einem langen Klapptisch schlenderten, nicht zu weit entfernt von T. Karl, aber auch nicht zu nah. Sie nahmen Platz und musterten die Männer, die sich zur wöchentlichen Verhandlung eingefunden hatten. Der Platz

in der Mitte gehörte einem kleinen, rundlichen Mann. Er hieß Joe Roy Spicer und führte gewöhnlich den Vorsitz. Früher war Spicer ordnungsgemäß gewählter Friedensrichter in Mississippi gewesen, bis die Bundespolizei festgestellt hatte, dass er einen Teil der Bingoeinnahmen einer örtlichen Shriner-Loge einstrich.

«Die Anwesenden mögen sich setzen«, sagte er. Niemand stand.

Die Richter rückten ihre Klappstühle zurecht und arrangierten ihre Roben, bis sie mit dem Faltenwurf zufrieden waren. Etwas abseits standen, unbeachtet von den Gefangenen, der stellvertretende Gefängnisdirektor und ein uniformierter Wärter. Die Bruderschaft trat, mit Billigung der Anstaltsleitung, einmal wöchentlich zusammen. Sie entschied in Streitfällen, beseitigte Spannungen zwischen den Insassen, vermittelte zwischen den Kontrahenten und hatte sich insgesamt als stabilisierender Faktor erwiesen.



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