
Einige Thatsachen und Daten werden genügen zur Kennzeichnung der Fortschritte dieses bedeutsamen Staates von seiner Gründung bis zu der Periode von 1830 bis 1840, während der die mit nachfolgender Erzählung in Verbindung stehenden Ereignisse sich abspielten.
Unter Heinrich IV. kehrt Champlain, ein hervorragender Seemann seiner Zeit, nach Europa zurück von einer ersten Reise, während er den Platz ausgesucht hat, auf dem Quebec gegründet werden sollte. Er betheiligte sich später an der Expedition des Herrn de Mons, Inhaber von Patentbriefen für den ausschließlichen Handel mit Pelzwaaren, die ihm gleichzeitig das Recht zu Landconcessionen in Canada verliehen. Champlain, dessen abenteuerlicher Charakter sich mit einfachen Handelsgeschäften weniger verträgt, zieht allein seines Weges am St. Lorenzo wieder stromaufwärts, und erbaut Quebec im Jahre 1606. Schon zwei Jahre vorher hatten die Engländer den Grundstein zu ihrer ersten Niederlassung in Amerika am Ufer des Virginiaflusses gelegt.
Hieraus entsprossen die Keime nationaler Eifersucht und aus dieser Zeit her stammen die ersten Vorzeichen jener Kämpfe, welche England und Frankreich sich auf dem Boden der Neuen Welt liefern sollten.
Zu Anfange werden die Eingebornen nothwendiger Weise in die verschiedenen Phasen dieses Antagonismus hineingezogen. Algonguins und Huronen erklären sich für Champlain und gegen die Irokesen, welche den Truppen des Vereinigten Königreichs zu Hilfe kommen. Im Jahre 1609 unterliegen Letztere an den Ufern jenes Sees, der noch immer den Namen des französischen Seemannes trägt.
