»Mon ami, du bleibst dir immer gleich. Immer derselbe Hastings, der gleich impulsiv und stets bereit ist, jemandem an den Hals zu springen. Vielleicht«, fügte er hinzu, als es an der Tür klopfte, »kommt jetzt deine Chance; es könnte vielleicht unser Freund sein, der jetzt eintritt.« Und er lachte über meine Enttäuschung, als Inspektor Japp, in Gesellschaft eines anderen Herrn, den Raum betrat.

»Guten Abend, meine Herren«, begrüßte uns der Inspektor. »Erlauben Sie mir, Sie mit Captain Kent vom Amerikanischen Geheimdienst bekannt zu machen.«

Captain Kent war ein großer, schlanker Amerikaner mit einem auffallend unbeweglichen Gesicht, welches aus Holz geschnitzt zu sein schien.

»Sehr erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen, meine Herren«, murmelte er, indem er uns die Hände kräftig schüttelte. Da es ein kühler Abend war, warf Poirot noch ein Holzscheit in den Kamin und rückte mehrere Armsessel heran. Ich holte Gläser, Whisky und Soda. Der Captain nahm einen großen Schluck und gab seiner tiefen Zufriedenheit Ausdruck. »Eure Whiskybrennereien sind immer noch auf der Höhe«, bemerkte er.

»Und nun zur Sache«, wandte Japp ein. »Monsieur Poirot hatte mich seinerzeit um etwas gebeten. Er war interessiert an allem, was mit den Großen Vier in Verbindung gebracht werden konnte, und bat mich, ihn unverzüglich zu benachrichtigen, sofern ich in meinem täglichen Dienstbetrieb hierüber etwas zu hören bekäme. Ich maß diesen Dingen bisher wenig Bedeutung bei, doch behielt ich sie im Auge. Als nun der Captain hier mit einer ziemlich seltsamen Geschichte herausrückte, empfahl ich ihm sogleich, Monsieur Poirot persönlich aufzusuchen.« Poirot sah erwartungsvoll hinüber zu Captain Kent, und der Amerikaner begann seine Erzählung.

»Sie werden sich wohl sicher erinnern, Monsieur Poirot, gelesen zu haben, daß eine Anzahl unserer Torpedoboote und Zerstörer gesunken sind, nachdem sie an den Riffen der amerikanischen Küste zerschmetterten.



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