Seine Stimme stockte und brach ab. Poirot beugte sich vor. »Ja«, drängte er eifrig, »Nummer vier?«

Seine Augen waren auf die des Mannes gerichtet. Ein unaussprechliches Entsetzen schien aus dessen Blick zu sprechen, seine Züge waren verzerrt und entstellt. »Der Zerstörer«, hauchte der Mann, dann fiel er in tiefe Bewußtlosigkeit zurück. »Mon Dieu«, flüsterte Poirot, »dann hatte ich recht. Ich hatte recht!«

»Dann denkst du...?« Er unterbrach mich.

»Trage ihn auf das Bett, in mein Schlafzimmer. Ich habe keine einzige Minute mehr zu verlieren, wenn ich noch meinen Zug erreichen will. Nicht etwa, daß ich ihn zu erreichen wünsche, sondern daß ich ihn unbedingt erreichen muß, denn ich habe mein Wort gegeben. Komm, Hastings!«

Wir überließen unseren geheimnisvollen Besucher der Obhut von Mrs. Pearson und fuhren ab. Wir erwischten unseren Zug noch im letzten Moment.

Poirot war einmal gesprächig und dann wieder schweigsam. Er saß da, starrte traumversunken aus dem Fenster und hörte nicht ein einziges Wort von dem, was ich sagte. Dann, unvermutet wieder zum Leben erwacht, überschüttete er mich mit Aufträgen und sprach davon, daß es notwendig sei, in ständigem Kontakt zu verbleiben.

Nachdem wir Woking passiert hatten, schwiegen wir lange Zeit. Bis Southampton hielt der Zug gewöhnlich nie, jedoch dieses Mal wurde er auf der Strecke durch ein Signal aufgehalten.

»Ah! Sacres mille tonnerres!« rief Poirot unvermutet aus. »Jetzt beginne ich erst klarzusehen. Unzweifelhaft sind es unsere guten Geister, die den Zug zum Halten brachten. Steig aus, Hastings, beeile dich!«



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