
»Selbst wenn was?«, fragte Mike, diesmal laut, damit auch die anderen hörten, dass er mit dem Kater sprach.
Astaroth gähnte ungeniert, aber seine gedankliche Stimme klang nicht so entspannt, wie er aussah.Da... ist irgendetwas.»Was hat er?«, fragte Serena nervös. Mike zuckte die Achseln. »Ich glaube, er spürt etwas«, antwortete Mike. »Aber ich weiß nicht, was.«Was ist es, Astaroth? Ein Mensch? Ich weiß es nicht!erwiderte Astaroth unwillig.
Etwas ... leidet. Ich fühle große Schmerzen. Und noch größere Furcht.»Ein Mensch?«
Bin ich allwissend?nörgelte Astaroth.Habe ich Löcher in den Pfoten oder kann ich über Wasser laufen? Wofür hältst du mich? Willst du das wirklich wissen? fragteMike. Astaroth schenkte ihm einen giftigen Blick, enthielt sich aber jedes Kommentars, sondern blickte wieder konzentriert zu der halben Insel hinüber. Einen Augenblick später begann das Deck unter ihren Füßen sanft zu zittern und das Motorengeräusch wurde lauter. Der Bug der NAUTILUS schwenkte herum, bis die Insel nicht mehr vor ihnen lag, sondern an Steuerbord. Gleichzeitig nahm das gewaltige Unterseeboot Fahrt auf.
Trautman ließ die NAUTILUS nicht annähernd so schnell laufen, wie er es gekonnt hätte, und hielt auch einen weit größeren Abstand ein, als notwendig gewesen wäre. Offenbar traute er dem friedlichen Anblick doch nicht so sehr, wie er gerade selbst behauptet hatte.
Je mehr sie sich der Insel näherten, desto mehr konnte Mike Trautmans Vorsicht auch verstehen. Der halbierte Berg zog langsam an ihnen vorüber und die Hitze stieg im gleichen Maße, in dem sie dem Ufer näher kamen. Die Luft roch so durchdringend nach Schwefel, dass das Atmen mühsam wurde.
