»Thunfisch.« Die dicke graue Katze schlug das andere Auge auf und hob den hübschen runden Kopf ein wenig.

»Hätte nichts dagegen. Wecken wir unseren Dosenöffner.«

Murphy lachte.

Pewter streckte sich, dann setzte sie sich frohgemut hin, mit dem Rücken zu Harrys Gesicht. Sachte schwenkte sie ihren Schwanz über die Nase der Frau.

Mrs. Murphy spazierte auf Harrys Rücken hin und her. Als das nicht den gewünschten Erfolg zeitigte, sprang sie auf und ab.

»Hatschi«, nieste Harry und schob den Schwanz aus ihrem Gesicht. »Pewter.«

»Ichhab Hunger.«

»Ich auch«, verkündete Murphy laut.

Der Hund, der jetzt wach war, gähnte.»Ein Brocken Rindfleisch.«

»Ihr Schätzchen.« Harry setzte sich auf, als Murphy von ihrem Rücken stieg. »Ach du liebes bisschen, halb sieben. Warum habt ihr mich so lange schlafen lassen?« Sie schlug die Zudecke zurück, setzte die nackten Füße auf den Bettvorleger und spurtete ins Bad.

»Ichbewache den Futternapf.« Pewter schwirrte ab in die Küche.

Murphy, die ihr folgte, sprang auf die Anrichte.

Tucker, viel fügsamer als die Katzen, begleitete Harry ins Badezimmer, machte ein komisches Gesicht, als sie sich die Zähne putzte, folgte ihr dann still in die Küche, wo Harry einen Kessel mit Wasser für Tee aufsetzte.

»So, was darf's sein?«

»Thunfisch!«, tönte es im Chor.

»M-m-m, Huhn mit Reis.« Sie stellte die Dose zurück.

»Thunfisch!«

»Leber.« Sie zögerte.

»Thunfisch!«

»Thunfisch«, stimmte Tucker ein.»Wenn du ihnen keinen Thunfisch gibst, machen sie einen Aufstand, und dann dauert es ewig, bis ich mein Frühstück kriege«, brummte sie.

Harry nahm eine andere Dose aus dem Schrank. »Thunfisch.«

»Hurra!« Pewter drehte kleine Kreise.



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