
»Was meinst du?« Harry beugte sich über den schweren Holztisch, wo Don Clatterbuck den jüngst verendeten Helmspecht betrachtete.
»Kann ich machen. Klar.« Er lächelte. Seine Zähne waren gefleckt vom Tabakkauen, eine Gewohnheit, die er von seinem Großvater mütterlicherseits gelernt hatte, Riley »Booty« Mawyer, der trotz seines Alters noch als Farmer arbeitete.
Sie verschränkte die Arme. »Teuer?«
»Für dich nicht.« Er lächelte wieder.
»Nämlich?«
»Oh, ungefähr hundert Dollar, und du reichst meine Karte rum, wenn die Fuchsjagd wieder losgeht? Auf den Sammelplätzen.«
»Echt?« Harry wusste, dass sie ein gutes Geschäft machte; denn das Ausstopfen von Vögeln war schwieriger als das von Hirschköpfen.
»Ja. Wir kennen uns schon so lange, Skeezits.« Er nannte sie beim Spitznamen ihrer Kindheit.
»Das kann man wohl sagen.« Sie erwiderte sein Lächeln und deutete auf Couchtische, deren Platten von alten Nummernschildern bedeckt waren, einige aus den 1920er Jahren.
»Die sind super. Du solltest sie nach Middleburg schaffen und dort in den teuren Geschäften anbieten.«
Seine Werkstatt, eine umgewandelte Garage, quoll über von Häuten, Messern zum Schneiden von Leder und einer Hochleistungsmaschine zum Nähen von Leder, wenngleich er gewöhnlich lieber mit der Hand nähte. Donald reparierte Sattelzeug, Ledersessel, Autopolster, sogar Lederröcke und hochmodische Sachen.
Er lebte ganz anständig davon und vom Präparieren, aber er bewies zudem eine kreative Ader. Die mit Nummernschildern belegten Couchtische waren seine neueste Idee.
»Bin nicht zufrieden. Ich möchte welche machen, bei denen ich die Farben für Muster verwende. Die alten New Yorker Schilder waren orangefarben, ich könnte also orange nehmen und, sagen wir, die alten kalifornischen Schilder, schwarz. Ich weiß nicht. Mal was andres.«
»Die sind gut. Die gleich hier vorne. Wo kriegst du die coolen alten Schilder her?«
