„Ihr müßt eine Gruppe von Narren sein“, sagte Stormgren verächtlich, „wenn ihr annehmt, daß ihr die Overlords so leicht überlisten könnt! Und was soll es überhaupt nützen?“

Joe bot ihm eine Zigarette an, die Stormgren ablehnte. Da zündete Joe sich selbst eine an und setzte sich auf den Tischrand. Sofort ertönte ein bedrohliches Knacken, und er sprang hastig herunter.

„Unsere Beweggründe“, begann er, „dürften sehr einleuchtend sein. Wir haben festgestellt, daß Verhandlungen zwecklos sind, deshalb müssen wir andere Maßnahmen ergreifen. Es hat schon früher Untergrundbewegungen gegeben, und selbst Karellen wird es bei all seiner Macht nicht leichtfallen, mit uns fertig zu werden. Wir gedenken für unsere Unabhängigkeit zu kämpfen. Mißverstehen Sie mich nicht. Es wird nichts Gewaltsames geschehen, zunächst wenigstens nicht, aber die Overlords müssen sich menschli cher Vermittler bedienen, und wir können diesen das Leben sehr ungemütlich machen.“

Angefangen bei mir vermutlich, dachte Stormgren. Er fragte sich, ob der andere ihm mehr als einen Bruchteil der ganzen Geschichte erzählt hätte. Glaubten sie wirklich, daß diese Gangstermethoden Karellen im geringsten beeinflussen würden? Andererseits stimmte es, daß eine gut organisierte Widerstandsbewegung das Leben sehr schwierig machen könnte. Denn Joe hatte die eine schwache Stelle in der Regierung der Overlords berührt: All ihre Befehle wurden von menschlichen Vermittlern durchgeführt. Wenn diese zu Ungehorsam gezwungen wurden, konnte das ganze System zusammenbrechen. Dies war jedoch nur eine schwache Möglichkeit, denn Stormgren nahm zuversichtlich an, daß Karellen bald irgendeine Lösung finden würde.



33 из 238