
»Ich… hm — ja, ich glaube, das sollte ich wohl«, murmelte Leo. Der Grad von Zensur, dem — nach Yeis kurzer Beschreibung zu schließen — die Quaddies unterworfen waren, erzeugte bei ihm eine Gänsehaut — und doch, die Vorstellung eines Geschichtsbuches, das ganze Kapitel großen Ingenieurleistungen widmete, weckte in ihm den Wunsch aufzustehen und ›hurra‹ zu rufen. Er verbarg seine Verwirrung hinter einem höflichen Lächeln. »Ich habe wirklich nichts an Bord mitgebracht«, erklärte er besänftigend.
Sie nahm ihn mit zu einer Besichtigung der Wohnquartiere und der beaufsichtigten Krippen der jüngeren Quaddies.
Die Kleinen machten Leo staunen. Sie schienen so viele zu sein — vielleicht einfach nur, weil sie sich so schnell bewegten. Etwa dreißig Fünfjährige hüpften im gravitationsfreien Turnraum wie ein Hagel verrückter Pingpongbälle umher, als ihre Krippenmutter, eine pummelige angenehme Planetarierin, die sie Mama Nilla nannten und der einige Quaddiemädchen im Teenageralter assistierten, sie aus der Lesestunde entließ. Aber dann klatschte sie in die Hände und stellte Musik an, und die Kleinen begannen mit einem Spiel oder einem Tanz (Leo war sich nicht sicher, was es genau war).
