
Alle waren damit einverstanden, und sie kehrten bis auf Varnett ins Lager zurück.
Fast alle legten sich sofort schlafen, nur Skander und Dunna gaben ihre Aufzeichnungen noch in die Datenbank ein, dann suchten auch sie ihre Quartiere auf.
Skander saß auf der Kante seines Bettes, zu erregt, um Müdigkeit zu spüren. Seltsamerweise fühlte er sich statt dessen in Hochstimmung, aufgeputscht wie von Adrenalinstößen.
Ich muß das Spiel riskieren, dachte er. Ich muß davon ausgehen, daß das wirklich das Tor zum Gehirn ist. In weniger als fünfzig Tagen wird diese Mannschaft ausgetauscht, und sie werden nach Hause gehen und das Geheimnis ausplaudern. Dann werden alle Bescheid wissen, und die Statisten der Konföderation gewinnen die Macht.
War es das, was mit den Markoviern geschehen war? Waren sie zu einem solchen Gemeinschaftsparadies geworden, daß sie stagnierten und ausstarben?
Nein! sagte er sich. Nicht für sie! Ich werde sterben oder die Menschheit retten!
Er ging zuerst zur Datenbank und löschte alle Informationen. Als er fertig war, blieb nichts übrig; dann zerstörte er die Maschinen, damit niemand auch nur den entferntesten Hinweis finden konnte. Anschließend ging er zum Hauptkontrollzentrum. Dort wurden die atmosphärischen Bedingungen hergestellt. Langsam und methodisch stellte er alle Systeme bis auf den Sauerstoff ab. Er wartete dort fast eine Stunde, bis die Meßgeräte anzeigten, daß die Luft überall in den Zelten fast ausschließlich aus Sauerstoff bestand.
Dann ging er bedächtig zur Luftschleuse, darauf bedacht, nirgends anzustreifen oder irgendeinen Funken hervorzurufen. Obwohl ihn die Möglichkeit nervös machte, daß einer der Schläfer wach werden und den Funken erzeugen mochte, nahm er sich die Zeit, seinen Druckanzug anzuziehen und alle anderen Anzüge mit hinauszunehmen.
