Als nächstes holte er aus dem Notkoffer eines der Flugzeuge ein kleines Kästchen und öffnete es.

Vorgefertigte Geräte für alle Gelegenheiten. Es war eine Leuchtpistole.

Das Loch, das sie hervorrief, würde durch die automatischen Anlagen binnen Sekunden abgedichtet werden, aber nicht, bevor sich der Sauerstoff im Inneren entzündet hatte.

Es war in einem plötzlichen Aufflammen vorbei, wie Flammpapier.

Danach konnte er die dem Vakuum ausgesetzten Überreste der Schlafenden sehen, deren verkohlte Leiber noch in ihren Betten lagen.

Sieben erledigt, bleibt noch einer, dachte er ohne Reue.

Er stieg in ein Flugzeug und flog zum Nordpol. Er schaute auf den Chronometer. Der Rückflug hatte neun Stunden in Anspruch genommen, drei Stunden lang hatte er seine Arbeit getan; und nun noch einmal neun, um zum Pol zu gelangen.

Ungefähr eine Stunde übrig, bis das Loch sich wieder öffnete.

Genug Zeit für Varnett.

Es schien Tage zu dauern, bis Skander ankam, aber der Chronometer zeigte knapp über neun Stunden an.

Als er über den Horizont kam, suchte er nach Varnetts Flugzeug. Es war nirgends zu sehen.

Plötzlich entdeckte Skander es — am Boden, dort unten auf der Polebene. Er bremste und schwebte über ihm. Plötzlich erkannte er in der Düsternis nahe dem Mittelpunkt der Ebene einen winzigen weißen Punkt.

Varnett! Er würde als erster hineingelangen!

Varnett entdeckte eine Bewegung und schaute zum Flugzeug hinauf. Plötzlich begann er auf sein eigenes zuzulaufen.

Skander schoß auf ihn herab, so niedrig über dem Boden, daß er einen Absturz befürchtete. Varnett duckte und überschlug sich, war aber unverletzt.

Skander verfluchte sich und beschloß zu landen. Er hatte immer noch das Messer, und es mochte genügen. Er nahm die Leuchtpistole mit, die, wenn sie den Anzug auch nicht zu durchdringen vermochte, durch blendendes Licht ablenken konnte. Er war kein großer Mann, aber einen Kopf größer als der Junge, und im übrigen schienen ihm die Chancen ausgeglichen zu sein.



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