
Brazil starrte das Wesen an. Die Stimme, die Augen — auf irgendeine Art kamen sie ihm wirklich bekannt vor und erinnerten ihn vage an Ortega. Dasselbe wilde Funkeln in den Augen, dieselbe rasche, scharfe Sprechweise, manchmal aufflackernde Arroganz, die Ortega in mehr Kneipenraufereien verwickelt hatte als jeden anderen.
Aber das war so lange her.
»Hören Sie mal«, sagte Hain. »Genug von dieser Wiedersehensfeier, Ortega hin, Ortega her. Sir, oder wie auch immer, ich möchte sehr gern wissen, wo wir sind, warum wir hier sind, und wann wir zu unserem Schiff zurückkehren können.«
Ortega zeigte sein hämisches Lächeln.
»Nun, was die Frage angeht, wo ihr seid — ihr seid auf der Schacht-Welt. Es gibt keinen anderen Namen dafür, denn genau das ist sie. Und wo sie sich befindet — tja, hol mich der Teufel, wenn ich das weiß. Niemand, der je hier war, hat sie wieder verlassen können. Ich weiß nur, daß der Nachthimmel mit nichts Ähnlichkeit besitzt, was ihr gesehen habt. Ich war fast zweihundert Jahre im Weltraum, und keines der ganz auffälligen Merkzeichen kommt einem bekannt vor. Das Allermindeste ist, daß wir uns auf der anderen Seite der Galaxis befinden, vielleicht sogar in einer ganz anderen. Und warum ihr hier seid — nun, ihr seid auf irgendeine Weise in ein Markovier-Portal gestolpert, genau wie ich und vielleicht Tausende anderer. Und hier sitzt ihr fest, genau wie alle anderen. Sie sind für immer hier. Gewöhnen Sie sich lieber dran.«
»Hören Sie«, fuhr Hain auf, »ich habe Macht und Einfluß —«
»Besagt hier gar nichts«, erwiderte Ortega kalt.
»Mein Auftrag!«wandte Vardia ein. »Ich muß meine Pflicht erfüllen!«
»Keine Pflichten, überhaupt nichts mehr, außer euch und der Welt hier«, sagte der Schlangenmann. »Seid euch im klaren darüber: Ihr befindet euch auf einer Welt, die von den Markoviern gebaut worden ist — ja, gebaut. Das ganze Ding mit allem Drum und Dran. Soviel wir wissen, ist das ganze verdammte Ding ein markovisches Gehirn, das bestens funktioniert und vorprogrammiert ist.«
