»Dann ist es nicht nötig, dass Sie uns mit Gewalt dazu

zwingen«, sagte Mike. »Lassen Sie Serena frei und ich verspreche

Ihnen, dass wir Sie hinbringen, wo immer Sie wollen.«

»Und dieses Wort gilt auch für uns andere«, fügte Trautman hinzu. »Ich kann Sie verstehen. Wahrscheinlich haben Sie zu viel mitgemacht, um noch irgendein Risiko eingehen zu wollen, aber ich gebe Ihnen mein Ehrenwort als Kapitän dieses Schiffes, dass wir Sie zu Ihrem Ziel bringen.«

»Wie gesagt: sehr nobel«, sagte Tarras kühl. »Leider kann ich das Risiko nicht eingehen, mich auf IhrEhrenwort zu verlassen, Trautman, oder das irgendeines anderen.«

»Können Sie unsere Gedanken lesen?«, fragte Mike. »So wie Argos?«

Tarras schüttelte den Kopf. »Nein, ich fürchte, diesen Trick beherrscht nur er.«

»Dann fragen Sie ihn«, fuhr Mike fort. »Er wird Ihnen bestätigen, dass wir die Wahrheit sagen. Unser Ehrenwort gilt, ganz egal, wem wir es geben und unter welchen Umständen.«

»Das ist wahr«, sagte Argos leise. »Sie hatten mehrmals die Möglichkeit mich einfach im Stich zu lassen. Sie haben es nicht getan. Selbst als ich sie verraten habe, haben sie mir weiter geholfen, um ihr Wort zu halten.«

»Das spielt keine Rolle«, antwortete Tarras. »Wir werden Vorräte und Wasser aufnehmen, falls das nötig ist, und dann in See stechen. So schnell wie möglich.«

»Aber nicht mit unserer Hilfe«, sagte Ben trotzig. »Nehmen Sie unser Angebot an oder versuchen Sie doch allein das Schiff zu lenken. Sie werden sehen, wie weit Sie kommen.«

Tarras seufzte. »Ich könnte dich so leicht zwingen, zu tun, was

ich will, mein Junge«, sagte er. »Aber wozu? Du hast es ja selbst

gesagt: Wir werden das Schiff alleine steuern.«



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