
Dastue ich doch,antwortete das Felltier. Mike war sicher, ein Grinsen auf seinem Gesicht zu sehen.Ich komme wieder, sobald die Luft rein ist.
Damit verschwand das Tier. Mike blickte noch eine Weile verwirrt in den Wald und versuchte vergeblich seinen Worten irgendeinen Sinn abzugewinnen. Alles war so ... merkwürdig. Und es machte ihm immer mehr Angst.
Nach nicht allzu langer Zeit kam der Krieger zurück. Er sagte kein Wort und wirkte sogar entspannt, als wäre er nur einmal kurz zurückgegangen, weil er vergessen hatte sich zu
verabschieden. Aber das Schwert, das er an seiner Seite trug,
war blutig.
Sie marschierten bis zum Ende der Schlafenszeit, dann wich der Krieger vom Weg ab und sie drangen ein gehöriges Stück weit in den Wald ein. Mike war nicht wohl dabei: Der Wald war gefährlich. Man konnte sich verirren und es gab gefährliche Tiere. Ihm fiel aber auch auf, dass der Krieger große Sorgfalt darauf verwandte, keinerlei Spuren zu hinterlassen.
Gute fünfhundert Schritt abseits des Waldes fanden sie eine kleine Lichtung, auf der sie sich niederlegten und einige Stunden schliefen. Mike hatte Angst davor einzuschlafen, denn möglicherweise würden die Träume zurückkommen und die unheimlichen Bilder.
Aber er war erschöpft und sein Körper verlangte sein Recht. Erst lange nach Mittag wachte er wieder auf, ausgeruht und ohne die Erinnerung an irgendwelche Träume und mit dem verlockenden Geruch von gebratenem Fleisch in der Nase.
Als er sich aufrichtete, sah er den Krieger mit untergeschlagenen Beinen neben sich sitzen. Vor ihm brannte ein flackerndes Feuer, über dem unterschiedlich große Fleischstücke an einem Stock brieten. Schon der Geruch ließ Mike das Wasser im Munde zusammenlaufen. Sein Magen knurrte hörbar.
Das war ihm sehr peinlich, aber der Krieger lächelte nur, nahm eines der Fleischstücke vom Feuer und
