Indessen ging die Jagd fröhlich weiter. Außer Mike beteiligten sich mittlerweile alle Arbeiter an der Jagd und schließlich hatten es die Männer doch in die Enge getrieben und bildeten einen dicht geschlossenen Kreis, in dessen Mitte sich der fauchende Dämon aufhielt. Einige hatten ihre Hacken und Schaufeln gehoben, um das Geschöpf damit zu bedrohen, es sich aber gleichzeitig auch damit vom Leibe zu halten, und niemand wagte es noch einmal nach ihm zu greifen.

»Ihr sollt das Vieh packen!«, schrie der Aufseher, der inzwischen wieder auf die Beine gekommen war. »Und bringt es mir lebendig!« Seine Stimme war schrill vor Wut, klang aber zugleich auch fast komisch

– was daran liegen mochte, dass seine Nase mittlerweile unförmig angeschwollen war und immer heftiger blutete. »Na los, oder ihr bekommt alle die Peitsche zu spüren!«

Diese Drohung wirkte. Gleich drei Männer stürzten sich auf das Felltier. Den ersten empfing es mit zwei, drei blitzschnellen Tatzenhieben, die ihn keuchend zurückspringen ließen, und der zweite verfehlte es, verlor die Balance und landete mit dem Gesicht voran in den Korallen. Der dritte aber bekam es zu fassen. Sofort vergrub das Felltier die Zähne in seiner Hand. Er schrie vor Schmerz, ließ aber trotzdem nicht los, sondern packte das Geschöpf nun auch noch mit der anderen Hand im Nacken und riss es in die Höhe. Es fauchte und schlug mit allen vier Pfoten um sich, war aber hilflos. Für einen Moment sah es aus seinem einzelnen, gelben Auge direkt auf Mike.



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